Der jährlich vom Museum Haus Konstruktiv gemeinsam mit der Zurich Insurance Company Ltd. vergebene Preis geht 2026 an die Künstlerin Rosa Barba. Die in Agrigent auf Sizilien geborene und heute in Deutschland lebende Künstlerin ist die 19. Preisträgerin dieser renommierten Auszeichnung.
Die Gruppenausstellung im Kunstraum Niederösterreich in Wien versammelt sieben künstlerische Positionen, die das Verhältnis von Wirklichkeit und Fiktion in Zeiten von Slopaganda, Deepfakes und Trumpismus beleuchten.
Erröte! Eine Aufforderung, die auf Knopfdruck nicht funktioniert. In neuen Zeichnungsserien hinterfragt Michael Günzburger (geb. 1974 in Bern), was von der künstlerischen Freiheit und seinem persönlichen Stil bleibt, wenn die Performerin Emily Mast ihm beim Zeichnen Anweisungen gibt. Gemeinsam erkunden sie die Auswirkungen dieser Befehle und wie daraus unerwartete Bilder und Bewegungen entstehen.
Die von Thomas Demand kuratierte Gruppenausstellung kreist um Bilder, die nicht einfach zeigen, sondern die Wirklichkeit, auf die sie verweisen, zugleich hervorbringen. Wahrnehmung als Konstruktion, Erinnerung als Montage, das Bild als Form von Geschichte. In dieser Bewegung wird das Werk selbst zum Denkraum – nicht als Abbild, sondern als Anordnung von Sichtbarkeit.
Tschaikowski wollte seine „Lyrischen Szenen in drei Akten“ eigentlich mit Tatjana Larina titulieren, und wenn Asmik Grigorian die Hauptrolle singt, spielt – nein, Tatjana ist, überstrahlt sie die gesamte Aufführung. Doch auch über die zwanzig Jahre alte Inszenierung von Dimitri Tscherniakov und den gefragtesten Dirigenten seiner Generation, Timur Zangiev, gibt es Interessantes zu berichten.
Das Werk von Uta Belina Waeger (geb. 1966, lebt und arbeitet in Dornbirn und München), bewegt sich in den vergangenen 40 Jahren konsequent im Spannungsfeld zwischen Objektkunst, Installation und ReDesign.
Vor rund 200 Jahren gelang es dem französischen Erfinder Joseph Nicéphore Niépce, den Blick aus seinem Arbeitszimmer dauerhaft auf einer beschichteten Zinnplatte zu fixieren. Dieses Ereignis gilt heute als eine der Geburtsstunden der Fotografie.
Bis zum 25. Oktober zeigt das Museum für Moderne Kunst (MMK) in Frankfurt Arbeiten von Fritz Scholder. Grün, dann Grau, dann Pink, dann Grün, dann Violett, dann wieder Blau schichten sich horizontal die Farben der Landschaften des heutigen New Mexico.
Die chinesische Künstlerin Cao Fei zählt zu den prägenden Stimmen ihrer Generation. Für ihre erste Einzelausstellung in der Schweiz verwandelt sie das Kunstmuseum Basel in ein immersives Gesamtkunstwerk in Form einer Stadt, in der eindrucksvolle Installationen und Videowelten aus ihren letzten zwanzig Schaffensjahren verschmelzen.
Liebe, Freundschaft und Verrat. Die unbekannte Oper des jungen Georges Bizet findet in der Wiener Staatsoper mit Regisseur Ersan Mondtag und der musikalischen Leitung von Daniele Rustioni wahrliche Perlensucher, der eine bringt sie eindrucksvoll in die Gegenwart, der andere lässt das Glitzern des Meeres und die flirrende Hitze dieser Welt hörbar werden.