Der 1988 geborene mexikanisch-amerikanische Fotograf Philip Montgomery ist bekannt für sein dokumentarisches Werk, in dem er die Gesellschaft der Vereinigten Staaten – ihre Konflikte und Allianzen – in ikonischen Schwarzweißbildern porträtiert.
Susanne Wenger (* 1915 in Graz; † 2009 in Òṣogbo, Nigeria) gilt als eine der zentralen Künstlerinnen Österreichs nach 1945 und als frühe Wegbereiterin des Surrealismus. Ihr Œuvre, das Skulpturen, Gemälde, Zeichnungen, Drucke und Batiken umfasst, überschreitet ästhetische Kategorien und verbindet Kunst, Spiritualität und Mythos.
Die Berufsvereinigung Bildender Künstlerinnen und Künstler Vorarlbergs hat in einem Open Call Künstler:innen dazu aufgerufen, das Erdgeschoss im Künstlerhaus im Frühjahr 2026 zu nutzen. Im Vordergrund soll dabei Unfertiges, Verworfenes oder nicht Realisiertes stehen, also kurzum: künstlerisches Schaffen abseits des traditionellen Ausstellungsformats.
Die Schirn Kunsthalle Frankfurt widmet dem in Frankfurt lebenden Künstler Thomas Bayrle eine große Soloschau mit über fünfzig Werken der letzten zwanzig Jahre. In seiner Kunst behandelt Bayrle grundlegende Aspekte der modernen Gesellschaft.
Die Kunsthalle Wien präsentiert die erste institutionelle Einzelausstellung des Künstlers außerhalb Italiens. Die Ausstellung umfasst neue Werke, darunter Gemälde, Skulpturen und ein ortsspezifisches Wandbild.
Die Fotoausstellung „Impressions of War. Der Krieg in der Ukraine“ im Heeresgeschichtlichen Museum in Wien rückt den Alltag der ukrainischen Zivilbevölkerung in den Mittelpunkt. Sie richtet den Blick auf jene Menschen, die im Ukrainekrieg nicht an der Front kämpfen, aber dennoch unmittelbar vom Geschehen betroffen sind.
Mit der Ausstellung „The Art of Surfacing” präsentiert die Halle für Kunst Steiermark das vielschichtige Werk der österreichischen Künstlerin, Musikerin und Kuratorin Eva Ursprung. Sie wurde 2024 mit dem Würdigungspreis des Landes Steiermark für bildende Kunst ausgezeichnet.
Mit ihren konzeptuellen Fotografien und experimentellen Kurzfilmen hat sich Friedl Kubelka, die seit 2009 unter dem Namen Friedl vom Gröller arbeitet, international einen Namen gemacht. Weniger bekannt ist jedoch, dass sie seit Beginn ihres künstlerischen Schaffens um 1970 auch zeichnet und malt.
Im Sommer 2025 präsentierte das Kunsthaus Bregenz mit „Michael Armitage, Maria Lassnig, Chelenge Van Rampelberg“ einen außergewöhnlichen künstlerischen Dialog im KUB Foyer, nun wird diese Ausstellung in Nairobi eröffnet – für uns bleibt ein aufwändig und sehr schön gestalteter Katalog.
Die sogenannten „Gehfilmer“ waren Straßenfotograf:innen, die zwischen etwa 1927 und 1935 in größeren Städten und an touristisch stark frequentierten Orten tätig waren. Angesichts der Weltwirtschaftskrise und des Rückgangs an Studioaufträgen nutzten sie belebte Plätze, Straßen, Märkte und Volksfeste, um zufällig vorbeikommende Passant:innen in einer Serie von drei Aufnahmen zu fotografieren.