Die Ruggeller Künstlerin Gertrud Kohli hat in diesem Jahr ihren 80. Geburtstag gefeiert. Aus diesem Anlass wird ihr künstlerisches Schaffen vom 26. Oktober bis 14. Dezember in einer umfangreichen Retrospektive im Alten Pfarrhof in Balzers und im Küefer-Martis-Huus in Ruggell gewürdigt.
Wer ist die Person, die in das KUB ein parasitäres, funktionsfähiges Haus mit Wasser-, Abwasser- und Stromanschluss stellt? „The Artist is not present“, doch über den Silmultanübersetzer können wir mit dem/der Unbekannten ins Gespräch kommen. Höchst spannend. No-Name ist diese Person gewiss nicht, zu groß wäre das Wagnis für Künstlerpersönlichkeit sowie Institution.
Die Kunsthalle Wien gibt die zweite ihrer jährlichen öffentlichen Auftragsarbeiten im Museumsquartier bekannt: Sophie von Hellermann hat ein umfangreiches neues Werk auf Leinwand für die 62 Meter lange Vitrine an der Südwestwand des Kunsthalle-Gebäudes geschaffen.
Die Heidi Horten Collection widmet ihre zweite Interventions-Ausstellung dem Wiener Fotografen Ouriel Morgensztern, der sich auf sehr persönliche Weise mit dem Haus und seiner Architektur auseinandersetzte.
In „Phantasmagoria“, so der Titel der Ausstellung im Fotomuseum Winterthur, verbindet die indische Künstlerin Fotografie, Film, Virtual Reality und Installation. Die Werke rücken Frauen aus dem Globalen Süden ins Zentrum, zeigen Wege der Selbstermächtigung auf und machen Ausgrenzung sowie geschlechtsspezifische Gewalt sichtbar.
In ihrer Ausstellung "Zwischen-Räume" setzt Annerose Riedl Bilder von räumlichen Situationen in Beziehung zu Skulpturen. In den Bildern, die sie auf ausrangierten Schullandkarten malt, schafft sie nahezu leere Räume, die durch wenige perspektivische Linien definiert werden.
„Werkschau XXX“ ist die Fortsetzung der jährlich stattfindenden Ausstellungsreihe der Fotogalerie Wien. Dabei werden zeitgenössische Künstler:innen präsentiert, die wesentlich zur Entwicklung der künstlerischen Fotografie und der neuen Medien in Österreich beigetragen haben.
In einer von Bildern überfluteten Gegenwart wirkt vieles flüchtig. Die bildende Kunst hingegen schafft Momente der Ruhe, hält Augenblicke fest und lässt Gedanken, Gefühle und zeitlose Themen entstehen.
Raumfüllend wie ein Tennisfeld, verwoben wie ein fesselnder Match und nachwirkend wie ein Grand-Slam-Finale – „The Tennis Game. Im Dialog mit Boris Groys." (Fassung 2) ist ein Werk, das mit seinem Frage-Antwort-(Tennis)-Spiel Schlagfertigkeit, Tiefgründigkeit und ironischen Humor an den Tag legt.
Das Arnulf Rainer Museum in Baden bei Wien gibt ab dem 18. Oktober 2025 Einblicke in die vielschichtige Beziehung zwischen Arnulf Rainer und der Art Brut. Letztere zählte zu seinen wichtigsten Inspirationsquellen, auf die er bereits in der Nachkriegszeit durch seine Beschäftigung mit dem Surrealismus aufmerksam wurde.