Schlangestehen musste ich Anfang Juni vor dem Österreichischen Pavillon in den Giardini der Biennale di Venezia nicht mehr, und ich hatte an diesem Sonntag Glück, hörte Florentina Holzinger höchstpersönlich die Glocke schlagen, sah wie sie im gefluteten Ausstellungsraum mit dem Jetski die Wellen hochschlagen ließ und die überdimensionale – den Pavillon durchbohrende – Wetterfahne hochkletterte.
Das Belvedere setzt bei der Erforschung seiner Sammlung einen neuen Meilenstein und veröffentlicht ein umfassendes Online-Verzeichnis der Werke von Gustav Klimt in seinem Bestand. Damit werden die Ergebnisse mehrjähriger wissenschaftlicher Recherchen öffentlich zugänglich gemacht und die Rolle des Museums als internationales Gustav-Klimt-Kompetenzzentrum wird gestärkt.
Im Sommer 2026 wird das Belvedere 21 in Wien mit einer groß angelegten Schau auf den Ausstellungsebenen im Erdgeschoss und im Obergeschoss bespielt. Diese ist den Neuerwerbungen für die Belvedere-Sammlung der letzten zehn Jahre gewidmet.
Mit leuchtenden Kontrasten, vibrierenden Farbflächen und radikaler Ausdruckskraft schuf Kirchner eine Bildsprache, die bis heute begeistert – das Publikum ebenso wie die Wissenschaft. Das Kirchner Museum Davos widmet dem Medium Farbe eine besondere Ausstellung und folgt der Spur der Farbe von Kirchners Leinwand bis ins Labor – vom Pigment bis zur Wirkung auf der Netzhaut.
Für den Kunstraum Innsbruck hat Melanie Gandyra eine dichte, atmosphärisch aufgeladene Raumgestaltung entwickelt, die den Projektraum in eine vielschichtige visuelle Erzählung verwandelt.
Der Raum bestimmt unsere Position, unsere Bewegung und unsere Wahrnehmung. Als Betrachter erleben wir Kunst nie losgelöst vom Raum, sondern immer im Raum. Unter dem Titel „Between & Beyond” präsentiert die Sammlung Moderne Kunst in der Pinakothek der Moderne Werke aus dem eigenen Bestand, die sich mit der ästhetischen und gesellschaftlichen Wahrnehmung von Raum auseinandersetzen.
Heliane Wiesauer-Reiterer arbeitet als Malerin, Grafikerin, Fotografin und Bildhauerin. Ihre Formate reichen von kleinen Stücken bis zu monumentalen Arbeiten und ihre Arbeitsweise kann sowohl in groß angelegten Serien als auch in Einzelstücken münden.
Gespenstische Wesen spuken in digitalen Bildern: Algorithmische Gestalten lauern in fotorealistischen Computerspielen, rätselhafte Wesen nisten in Datensätzen und durch KI-Prompts treten geisterhafte Figuren zutage.
Mit der Veröffentlichung seines Bildbandes „Photographien 2000 – 2025“ legt der Vorarlberger Fotograf Manfred Schlatter ein beeindruckendes Vierteljahrhundert visueller Spurensuche vor.
Eine vom Atelier Walter Angonese an der USI in Mendrisio konzipierte Ausstellung vermittelt anhand von Modellen aus der Architekturgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts Raumkonzepte.