Die sogenannten „Gehfilmer“ waren Straßenfotograf:innen, die zwischen etwa 1927 und 1935 in größeren Städten und an touristisch stark frequentierten Orten tätig waren. Angesichts der Weltwirtschaftskrise und des Rückgangs an Studioaufträgen nutzten sie belebte Plätze, Straßen, Märkte und Volksfeste, um zufällig vorbeikommende Passant:innen in einer Serie von drei Aufnahmen zu fotografieren.
In der Mixed-Media-Installation Soft Image, Brittle Grounds beschäftigt sich der Künstler und Filmemacher Felix Lenz mit den materiellen und politischen Implikationen technologischer Bild- und Wissensproduktion. Er zeigt, wie die Komplexität der Welt mit den reduktiven Rationalitäten des digitalen Zeitalters kollidiert.
In einer Soloausstellung werden in der Galerie Gugging Arbeiten von Marko Djurdjevic gezeigt. Seine Malerei liest sich wie ein aufgeschlagenes Tagebuch. Erinnerungen, Erlebnisse und Orte verdichten sich auf seinen Ölbildern und Holzdrucken in einem eindrucksvollen Blau, das seit 2020 als Grundton sein Werk prägt.
Eine neu entdeckte christliche Weltchronik aus dem frühen 8. Jahrhundert liefert neue Einblicke in die politischen und religiösen Umbrüche von der Spätantike bis zum Aufstieg des Islam. Forscher der Österreichischen Akademie der Wissenschaften haben die ursprünglich auf Syrisch verfasste und später ins Arabische übersetzte Handschrift im Katharinenkloster in Ägypten gefunden und analysiert.
Die Kunsthalle Zürich zeigt mit "Intermezzo" die erste institutionelle Einzelausstellung des in Tallinn lebenden Künstlers Kaarel Kurismaa (geb. 1939 in Pärnu, Estland) außerhalb seiner Heimat.
Das Museum Arp Museum Bahnhof Rolandseck präsentiert unter dem Titel "Seelenlandschaften" Meisterwerke des späten 19. Jahrhunderts aus der renommierten Sammlung "The Phoebus Foundation" in Antwerpen.
Mit „Beautiful Cracks“ zeigen die beiden im Dock 20 in Lustenau eine gemeinsame Ausstellung, in der zwei konzeptuelle Positionen aus Fragmentierung, Störung und Irritation aufeinandertreffen.
Ausgehend von zahlreichen Überschneidungen in ihrem Denken über Form, Farbe, Material und Abstraktion präsentieren Sophie Dvořák und Philipp Leissing ihre Arbeiten im Bildraum Bodensee. Sie stellen sie nebeneinander, lassen sie miteinander kommunizieren und Fragen aufwerfen.
Hochkarätig musiziert, wurde die Zauberflöte bei der Mozartwoche unter der Leitung des einfühlsamen Roberto González-Monjas zum außergewöhnlichen Erlebnis, die Inszenierung des Intendanten Rolando Villazón überzeugte durch Überblendung – nein, Überfrachtung – mit einer ganz anderen Geschichte jedoch nicht.