In Onyeka Igwes Praxis wird der instabile Grund des kolonialen Archivs offengelegt. Dieses erscheint nicht als festes Wissensdepot, sondern als Ort voller Spannungen, Undurchsichtigkeiten und nie aufgearbeiteter Gewalt. Ihre Filme und Installationen konfrontieren das Archiv mit dem, was fehlt, was unterdrückt oder unhörbar gemacht wurde.