Mit "Inverso" setzt sich der nahe Treviso beheimatete italienische Künstler Ivan De Menis einer gewohnten Ordnung entgegen. Er bezeichnet eine Umkehrung, die zugleich seinen Schaffensprozess reflektiert. Auch ist es eine Einladung, die Werke aus anderer Perspektive zu betrachten, in der die Seiten noch mehr in den Mittelpunkt rücken als die Oberfläche.
Für die Ausstellung im MAK verknüpft der in Berlin lebende Konzeptkünstler und Fotograf Thomas Demand die Bildkraft des Theaters und der Oper mit seiner künstlerischen Praxis.
Wer sich für Werke von Adolf Wölfli, Hans Krüsi oder Oswald Tschirtner interessiert, geht in der Regel in große Museen, internationale Sammlungen oder Kunstmetropolen wie Basel, Wien oder Paris. Umso überraschender wirkt daher diese Ausstellung in Balgach. Mitten im Rheintal zeigt die Galerie art d’Oséra ab dem 29.
Stiffelio, eine Opernrarität über den inneren Konflikt des Menschen mit seinen unerfüllbaren religiösen Moralvorstellungen, bekommt in der schlüssigen Inszenierung von Vasily Barkhatov emotionale Tiefe und mit der musikalischen Leitung von Jérémie Rhorer dramatische Intensität.
Im Skulpturendepot des Museum Liaunig wird derzeit eine Ausstellung gezeigt, die sich dem bildhauerischen Werk des 1936 in St. Leonhard bei Freistadt (Oberösterreich) geborenen Künstlers Robert Tauber widmet. Kuratiert wird die Ausstellung von Alexandra Grimmer.
In ihrem Werk setzt sich Jakob Lena Knebl mit Identität in Bezug zu Themen aus den Bereichen Geschichte, Kunstgeschichte, Mode, Religion und Mythologie auseinander. So unterschiedlich wie die Themen selbst sind auch die Ausdrucksmittel, derer sich die transmediale Konzeptkünstlerin für ihre Interpretationen bedient.
Die Künstlerin Käte Hoch zeigt ihren Freund Erich Müller-Kamp telefonierend am Schreibtisch. Kurt Tucholsky rät, ein Ferngespräch möglichst deutlich und dialektfrei zu führen, da die Überwachungsbeamten dem Dialog sonst nicht folgen können. Hoch malt sich selbst in den Farben der Suffragetten und mit Bubikopf. Auch junge Angestellte schneiden sich die Haare kurz.
Sie bilden die Grundlage unseres Lebens. Sie versorgen uns mit Nahrung und Rohstoffen, verkörpern biologische Vielfalt, bewahren regionales Wissen und kulturelles Erbe und stehen für Hoffnung, Wandel und Erneuerung. Die Gruppenausstellung im Kunst Haus Wien erkundet die vielschichtigen Bedeutungen von Samen und Saatgut als Spiegel unseres Verhältnisses zur Erde und zueinander.
Von den inzwischen rund 300 Gläsern der Sammlung Liaunig wird in dieser zweiten Sammlungspräsentation eine repräsentative Auswahl von 120 zwischen dem Anfang des 16. Jahrhunderts bis zur Mitte des 19.
Design kann man auch hören. Das Hören rückt zwar immer stärker in den Fokus des Designs, beschränkt sich dabei jedoch nicht auf den Gehörsinn. Denn wir hören auch mit den Augen und sehen mit den Ohren.