Das Bündner Kunstmuseum zeigt eine umfassende Ausstellung des Schweizer Fotografen Jules Spinatsch. „Jules Spinatsch. 1964–2155” gibt erstmals in diesem Umfang Einblick in seine künstlerische Arbeit und beleuchtet sein konsequentes Nachdenken über die Möglichkeiten und Grenzen der Fotografie.
Mit seinem Bildband "Strichweise Schneeschauer – Aquarelle aus fünf Jahrzehnten" legt der Montafoner Künstler Roland Haas eine beeindruckende Anthologie vor, die weit mehr ist als eine bloße Werkschau.
Anlässlich des 200. Geburtstags von Arnold Böcklin widmet das Kunstmuseum Basel dem in Basel geborenen Maler eine große Ausstellung. Rund 150 Werke geben Einblick in das Schaffen einer der bedeutendsten Schweizer Künstlerpersönlichkeiten des 19. Jahrhunderts.
Das Städel Museum versammelt in der Ausstellung „Bruegel. Printed“ rund 45 außergewöhnliche Druckgrafiken nach Zeichnungen Bruegels. Sie zeigen ihn als einzigartigen Erfinder und unverwechselbaren Erzähler. Seine Motive reichen von weiten Landschaften über weltliche und religiöse Sinnbilder bis hin zu Alltagsszenen.
Im Rahmen der Reihe „Modern Classics” zeigt das Ateneum in Helsinki eine umfassende Retrospektive mit Werken der finnischen Künstlerin Elga Sesemann (1922–2007).
Das Museum zu Allerheiligen in Schaffhausen widmet sich dem uralten menschlichen Wunsch, die Zukunft vorherzusagen, Unsicherheiten zu deuten und Orientierung zu finden. Die Ausstellung spannt den Bogen von antiken Orakeln und Naturbeobachtungen über persönliche Zukunftsdeutungen bis hin zu den Algorithmen unserer Gegenwart.
Die Textilarbeit „er/stickt. Über Femizide in Österreich“ ist in der Hauptausstellung „Neue Zeiten. Österreich seit 1918“ im Haus der Geschichte Österreich (hdgö) zu sehen. Die Arbeit zeigt die Opfer von Femiziden der Jahre 2023 bis 2025 und erweitert die Hauptausstellung um die Perspektive geschlechtsspezifischer Gewalt. Parallel dazu zeigt die Sonderausstellung „Alles Arbeit.
Die erste institutionelle Einzelausstellung von Marwa Arsanios in Österreich widmet sich den fünf Teilen ihrer Filmserie „Who is Afraid of Ideology?”, einem Langzeitprojekt, mit dem die Künstlerin Gemeinschaften wie der kurdischen Frauenbewegung im Irak und im Nordosten Syriens sowie der Grupo Semillas in Kolumbien Tribut zollt.
2026 feiert das Zeppelin Museum sein 30-jähriges Jubiläum im Hafenbahnhof. Zu diesem Anlass präsentiert das Museum in der Ausstellung „Gefühlte Wahrheiten. Zeppeline und Nationalsozialismus” auch seiner eigenen Geschichte und arbeitet die Verstrickungen zwischen der politischen Nutzung von Zeppelinen und dem NS-Staat erstmals umfassend auf.
Noch bis zum 6. September 2026 ist Gustav Klimts faszinierendes und herausforderndes Gemälde „Nuda Veritas” aus dem Bestand des Wiener Theatermuseums in der Villa Manin in Passariano bei Udine zu sehen.