Das Wiener Aktionismus Museum widmet sich ab dem 10. September 2026 einem anspruchsvollen Projekt: Es zeigt eine Ausstellung des künstlerischen Schaffens von Otto Muehl. Über 150 seiner Gemälde, Objekte, Filme und Druckgrafiken werden präsentiert und zur Diskussion gestellt.
Das Kunsthaus Zürich präsentiert eine neue Auswahl von Werken einiger der bedeutendsten Künstlerinnen und Künstler aus seiner Sammlung. Dabei treten die Werke aus ihren vertrauten Sammlungszusammenhängen heraus und eröffnen in neuen Nachbarschaften unerwartete Perspektiven.
In ihrem Science-Fiction-Roman „Picknick am Wegesrand“ entwerfen die Brüder Strugatzki eine nächtliche Szene im Wald, in der junge Leute um ein Feuer sitzen, Körbe voller Essen und Flaschen vor sich haben und Musik aus Transistorradios hören. Nachdem die Feiernden aufgebrochen sind, kehren Wald- und Wiesentiere aus ihren Verstecken zurück und nehmen das, was übriggeblieben ist, in Augenschein.
Mit „This is the modern world. Durchbrüche in der Kunst 1900–1960” präsentiert die Hamburger Kunsthalle eine neu interpretierte Auswahl aus ihrer Sammlung Moderne, die zu den bedeutendsten Sammlungen moderner Kunst in Deutschland zählt.
Das Kunstmuseum Basel zeigt einen vielfältigen Sammlungsbestand des Kupferstichkabinetts: die sogenannten Jahresgaben der Schweizerischen Graphischen Gesellschaft (SGG). Die 34 ausgestellten Werke von Schweizer und internationalen Künstler:innen entstanden zwischen 1917 und 2026 und spiegeln eine große Bandbreite künstlerischer Stile, Techniken sowie inhaltlicher Auseinandersetzungen wider.
Im Rahmen der Reihe „Heimspiele” präsentiert die MAP Kellergalerie in Schruns dieses Jahr vier Ausstellungen von Montafoner Künstlerinnen und Künstlern. „Heimspiel Nr. 3” ist dem 1956 in Schruns geborenen Licht- und Fotokünstler Hermann Präg anlässlich seines 70. Geburtstags gewidmet. Unter dem Titel „Vakuum” zeigt er einige speziell für diese Ausstellung angefertigte monochrome Fotografien.
Die Galerie Quadrart in Dornbirn widmet dem aus Altach in Vorarlberg stammenden Maler und Zeichner Thomas Hoor (1968–2025) eine umfassende Retrospektive.
Evi Kliemand ist Malerin, Schriftstellerin, Lyrikerin, Publizistin und Kulturvermittlerin. Mit der Einzelausstellung würdigt das Kunstmuseum Liechtenstein im Rahmen der Reihe „Im Kontext der Sammlung” nicht nur das Schaffen der Künstlerin und Schriftstellerin der letzten fünf Jahrzehnte, sondern auch eine zentrale Stimme bei der Aufarbeitung des künstlerischen Erbes des Landes.
„Negotiating Humanity“ lautet das Motto der Ars Electronica 2026, die vom 9. bis zum 13. September in Linz stattfindet. Bespielt werden drei zentrale Hubs in der Linzer Innenstadt sowie eine Reihe weiterer Veranstaltungsorte.
Wenn der Punkt als erste Bewegung auf dem Weg zur Linie betrachtet wird – wie es Kandinsky getan hat –, dann ist der Galerie.Z mit Renate Krammer eine Punktlandung gelungen. Die bei Graz lebende und arbeitende Künstlerin befasst sich schließlich seit rund 20 Jahren ausschließlich mit der Linie. Um genau zu sein: Mit der waagrechten, geraden Linie.