Die Welt ist in Bewegung. Grenzen werden gezogen, verschoben und geschlossen. Menschen irren zwischen ihnen umher, gefangen im Dazwischen. In „Transit“, Anna Seghers’ beklemmendem Roman über Flucht und das Gefühl des Verlorenseins, spiegelt sich ihre eigene existenzielle Erfahrung wider: ein Schwebezustand zwischen Aufbruch und Ankunft, zwischen Stillstand und Zuversicht.