Die österreichische Choreografin und Performancekünstlerin Florentina Holzinger vertritt Österreich bei der 61. Biennale di Venezia mit dem Projekt „Seaworld Venice”. Das interdisziplinäre Projekt wird von Nora-Swantje Almes (Gropius Bau, Berlin) kuratiert. Holzinger ist bekannt für ihre genreübergreifenden Arbeiten, in denen sie gesellschaftspolitische Konventionen hinterfragt.
Sepp Auer zählt seit den 1970er-Jahren zu den prägenden Persönlichkeiten der österreichischen Skulptur. Das Schlossmuseum Linz würdigt das Spätwerk und das ungebrochene künstlerische Schaffen des österreichischen Bildhauers und Installationskünstlers mit der Ausstellung "Linie – Fläche – Raum". Zu sehen sind Arbeiten der letzten Jahre.
Der Ausspruch "Tell these people who I am" bringt den künstlerischen Anspruch der bedeutenden Gestalterin Vally Wieselthier (1895-1945) prägnanter auf den Punkt. Radikal, expressiv und selbstbewusst sprengte sie die Grenzen der Gebrauchskeramik und war ihrer Zeit weit voraus.
Zum Auftakt des 50-jährigen Jubiläums wurde das Programm der ersten Schubertiade rekonstruiert, das Bariton Hermann Prey – der gemeinsam mit Gerd Nachbauer dieses Festival gründete – zusammenstellte. Das hochkarätige Konzert mit Benjamin Lack und dem Kammerchor Feldkirch fand sogar am selben Ort statt. In der Pfarrkirche St. Karl Hohenems.
Die Kunsthalle Wien präsentiert die umfassendste Übersicht über die Wiener Szene der Gegenwartskunst, die die Institution seit über einem Jahrzehnt organisiert hat.
Hinter der „Sammlung Peschka“ verbirgt sich eine Geschichte, die zwei Künstlerfamilien miteinander verbindet und neue Einblicke in die Welt Egon Schieles ermöglicht.
Anfang der 1920er Jahre gründete Erna Heinen-Steinhoff (1898-1969) zusammen mit ihrem Mann, dem Dichter und Journalisten Hanns Heinen (1895-1961), in Solingen einen kulturellen und literarischen Salon. Im Volksmund trugen die Häuser die einprägsamen Namen „Rotes Haus“ und „Schwarzes Haus“.
Der deutsch-französische Maler und Grafiker Hans Hartung, einer der Wegbereiter der Kunstrichtung des Informel, wurde in Leipzig geboren und ging Ende der 1920er Jahre nach Paris. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde schnell klar, dass der Abschied von Deutschland für immer sein würde.