Vor rund 200 Jahren gelang es dem französischen Erfinder Joseph Nicéphore Niépce, den Blick aus seinem Arbeitszimmer dauerhaft auf einer beschichteten Zinnplatte zu fixieren. Dieses Ereignis gilt heute als eine der Geburtsstunden der Fotografie.
Bis zum 25. Oktober zeigt das Museum für Moderne Kunst (MMK) in Frankfurt Arbeiten von Fritz Scholder. Grün, dann Grau, dann Pink, dann Grün, dann Violett, dann wieder Blau schichten sich horizontal die Farben der Landschaften des heutigen New Mexico.
Die chinesische Künstlerin Cao Fei zählt zu den prägenden Stimmen ihrer Generation. Für ihre erste Einzelausstellung in der Schweiz verwandelt sie das Kunstmuseum Basel in ein immersives Gesamtkunstwerk in Form einer Stadt, in der eindrucksvolle Installationen und Videowelten aus ihren letzten zwanzig Schaffensjahren verschmelzen.
Liebe, Freundschaft und Verrat. Die unbekannte Oper des jungen Georges Bizet findet in der Wiener Staatsoper mit Regisseur Ersan Mondtag und der musikalischen Leitung von Daniele Rustioni wahrliche Perlensucher, der eine bringt sie eindrucksvoll in die Gegenwart, der andere lässt das Glitzern des Meeres und die flirrende Hitze dieser Welt hörbar werden.
Mit "Inverso" setzt sich der nahe Treviso beheimatete italienische Künstler Ivan De Menis einer gewohnten Ordnung entgegen. Er bezeichnet eine Umkehrung, die zugleich seinen Schaffensprozess reflektiert. Auch ist es eine Einladung, die Werke aus anderer Perspektive zu betrachten, in der die Seiten noch mehr in den Mittelpunkt rücken als die Oberfläche.
Für die Ausstellung im MAK verknüpft der in Berlin lebende Konzeptkünstler und Fotograf Thomas Demand die Bildkraft des Theaters und der Oper mit seiner künstlerischen Praxis.
Wer sich für Werke von Adolf Wölfli, Hans Krüsi oder Oswald Tschirtner interessiert, geht in der Regel in große Museen, internationale Sammlungen oder Kunstmetropolen wie Basel, Wien oder Paris. Umso überraschender wirkt daher diese Ausstellung in Balgach. Mitten im Rheintal zeigt die Galerie art d’Oséra ab dem 29.
Stiffelio, eine Opernrarität über den inneren Konflikt des Menschen mit seinen unerfüllbaren religiösen Moralvorstellungen, bekommt in der schlüssigen Inszenierung von Vasily Barkhatov emotionale Tiefe und mit der musikalischen Leitung von Jérémie Rhorer dramatische Intensität.
Im Skulpturendepot des Museum Liaunig wird derzeit eine Ausstellung gezeigt, die sich dem bildhauerischen Werk des 1936 in St. Leonhard bei Freistadt (Oberösterreich) geborenen Künstlers Robert Tauber widmet. Kuratiert wird die Ausstellung von Alexandra Grimmer.
In ihrem Werk setzt sich Jakob Lena Knebl mit Identität in Bezug zu Themen aus den Bereichen Geschichte, Kunstgeschichte, Mode, Religion und Mythologie auseinander. So unterschiedlich wie die Themen selbst sind auch die Ausdrucksmittel, derer sich die transmediale Konzeptkünstlerin für ihre Interpretationen bedient.