Mit dem Band „Die Südtiroler Siedlungen in Vorarlberg. Geschichte, Gegenwart und Zukunft” ist in der Schriftenreihe des Vorarlberg Museums eine umfassende Untersuchung zu einem bislang wenig beachteten Kapitel der österreichischen Bau- und Sozialgeschichte erschienen.
Im Kunstforum Montafon in Schruns werden in der Sommerausstellung "Filter 2.0" sieben Werke aus der Sammlung der Illwerke VKW AG gezeigt. Diese werden den aktuellen Werken der Künstler:innen gegenübergestellt.
Die Gegenüberstellung der Werke von Oskar Kokoschka (1886–1980) und Egon Schiele (1890–1918) bereichert, überrascht, fasziniert und schärft den Blick auf die Entwicklung des Expressionismus in Österreich. Die beiden waren Künstlerkollegen und selbstverständlich auch Konkurrenten in einem engen, überschaubaren Umfeld.
Die Ausstellung im Schlossmuseum Linz thematisiert den Bauernkrieg von 1626 aus der Perspektive des 21. Jahrhunderts. Dabei werden Geschichte und Erinnerung nicht als unveränderliche, starre Konstanten betrachtet, sondern als veränderbare Erzählungen sichtbar gemacht.
Wenn Figuren den Rücken kehren und das Verborgene zur Bildsprache wird, dann ist Georg Loewit am Werk. Im Sommer 2026 bringt der Innsbrucker Bildhauer seine Werkreihe Protagonisten in den Blumenegger Skulpturenpark der Villa Falkenhorst in Thüringen.
Wie kann man das innere Erleben eines Menschen einfangen, dessen Wirklichkeit sich immer weiter von der Außenwelt abkoppelt? Und wie erhält man zu jemandem eine Beziehung aufrecht, der einem zutiefst vertraut, sich aber unumkehrbar verändert?
Die nächste von Christine Lederer organisierte Ausstellung im Bludenzer Kunstraum Remise ist der 1987 in Feldkirch geborenen und heute in Berlin lebenden und arbeitenden Künstlerin Monika Grabuschnigg gewidmet.
Ein menschlicher Schädel, der sich langsam in Form von Korallen auflöst, eine romantische Landschaft, die über zwei Jahrhunderte hinweg schmilzt, und eine aus illegal exportiertem Plastikmüll gewobene Decke, die über dem offenen Boden hängt. Mit diesen drei Verwandlungen thematisiert Mathias Kessler unseren epochalen Zustand der Schwebe.
Eine der faszinierendsten Persönlichkeiten der europäischen Fotografie-Geschichte wird im Flatz Museum – Zentrum für Fotografie in einer Ausstellung gewürdigt. "Edith Tudor-Hart – a woman's many faces" lautet der Titel der Ausstellung, die sich mit der facettenreichen Persönlichkeit Edith Tudor-Harts auseinandersetzt.
Die Kunst stand wohl seit Menschengedenken in den Diensten der Magie. Edith Hofer nennt die Zauberformel: „Betrachte die Blumen, dein Herzschlag ruht, ein Hase schläft, der Tag wird gut“. Es ist ein Zauber der Verwandlung, „zur Bewältigung der Wirrnisse unserer Zeit,“ sie wünscht: „Love and Peace to all of us.”