Der 1975 in Bad Tölz geborene und heute in Zürich lebende Künstler Franz Wanner setzt sich im Zuge seiner künstlerischen Praxis seit Jahren unter anderem mit der menschenverachtenden Ausbeutung durch NS-Zwangsarbeit und den Nachwirkungen, die bis in die Gegenwart andauern, auseinander.
Vom unverzichtbaren Beitrag zur Familienökonomie bis hin zur Ausbeutung in Fabriken: Die Ausstellung im Landesmuseum Zürich präsentiert die Geschichte der Kinderarbeit in der Schweiz und wirft einen Blick auf die aktuelle weltweite Diskussion zu diesem Thema.
Absurde Aktionen, schlichte Gesten, starke Wirkung: Július Koller erklärte den Alltag zur Kunst – und die Kunst zum Zeichen des Widerstands. Mit Witz und Ironie stellte der Künstler die Regeln des autoritären kommunistischen Regimes in der Tschechoslowakei infrage. Die Ausstellung „Július Koller.
Die Welt ist in Bewegung. Grenzen werden gezogen, verschoben und geschlossen. Menschen irren zwischen ihnen umher, gefangen im Dazwischen. In „Transit“, Anna Seghers’ beklemmendem Roman über Flucht und das Gefühl des Verlorenseins, spiegelt sich ihre eigene existenzielle Erfahrung wider: ein Schwebezustand zwischen Aufbruch und Ankunft, zwischen Stillstand und Zuversicht.
Der diesjährige Nobelpreis für Literatur wurde an den ungarischen Schriftsteller László Krasznahorkai verliehen. Das Archiv dieses außergewöhnlichen Autors befindet sich seit 2024 in der Österreichischen Nationalbibliothek. Bis zum 28. Juni 2026 präsentiert das Literaturmuseum in einer Foyer-Ausstellung ausgewählte Objekte aus dem Archiv.
André Willimanns Malerei ist narrativ, sie bildet Szenerien und Protagonisten ab aus abenteuerlichen, phantastischen Welten. Manche davon begleiten ihn seit seiner Kindheit: Das titelgebende „Bordurien“ ist ein fiktiver Staat aus „Tim und Struppi“, die im Jahre 2025 gewählte Bastion nach Eternia, Cimmera, Outremer. Willimann zeigt in dieser seiner 6.
Mit „Sinnestaumel” präsentiert das Theater Kosmos in Bregenz ein außergewöhnliches Gastspiel des Berliner Künstlerkollektivs „Laborgras” – und zugleich die österreichische Erstaufführung der Produktion. Drei Sonaten von Johann Sebastian Bach, live auf Originalinstrumenten gespielt, treffen auf eine präzise entwickelte Choreografie, die Musik, Körper und Raum in einen vielschichtigen Dialog führt.