Bosc, Chaval, Sempé und Ungerer – untrennbar verbindet sich mit diesen Namen ein Universum an merkwürdigen Szenen, zart bis bitter humorvoll gestrandeten Figuren und meist wortlos fabulierenden Bildergeschichten.
Vom 28. Februar bis 10. Mai 2009 zeigt der Württembergische Kunstverein die Ausstellung "No Room to Answer – Projections" des in Austin lebenden schweizer- US-amerikanischen Künstlerduos Teresa Hubbard und Alexander Birchler.
Der "Lebensfries für das Max-Reinhardt-Theater in Berlin" von Edvard Munch, "Geburt", "Tod" und weitere Werke von Max Beckmann und "Der Gestürzte" von Wilhelm Lehmbruck bilden im Hauptsaal der Neuen Nationalgalerie ein einmaliges Ensemble expressiver Kunst, das so vor über 35 Jahren, in der Amtszeit Werner Haftmanns, letztmalig zu sehen war.
Die letzte Fotoserie von Deanna Templeton mit dem Titel "Your logo here" (zu Deutsch: "Hier könnte Ihr Logo stehen") und das gleichnamige Buch zeigen junge Skateboard-Groupies, die ihre Körperteile an ihre Idole aus der Skateboardszene überschreiben, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes.
Vom 1. März bis 10. Mai 2009 sind in der Städtischen Galerie Villingen-Schwenningen Tuschmalereien des chinesische Künstlers Gao Xingjian zu sehen. Xingjian, 1940 geboren, studierte Französisch mit Abschluß-Diplom am Fremdspracheninstitut Beijing 1962.
Mit Hans Weigand (Innsbruck und Wien) wird die Ausstellungsreihe mit zeitgenössischer Kunst aus Österreich fortgesetzt; sein weit verzweigtes multimediales Werk zwischen Malerei, Zeichnung, Computergrafik, Video, Objekt und Musik steht u.a. in Beziehung zu den Wiener Positionen von Franz West und Heimo Zobernig, die im Kunsthaus Zug bereits vorgestellt wurden.
Stefan Burgers Fotoarbeiten zeichnen sich durch feine Ironie und subversiven Witz aus. Ausgehend von der Fotografie, mit der er sich während seines vierjährigen Studiums an der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Zürich intensiv auseinandersetzte, entwickelt der gebürtige Badener seine skulpturalen Arbeiten, Installationen und Aktionen.
Eine Zeitlang konnte man sich täglich fragen, welche bekannten Unternehmen wohl heute als pleite in der Zeitung stehen würden. (Derzeit sind es Kaufhäuser; auf die nächste Branche möchte ich keine Wetten annehmen.) An die Microsoft Corp. hat man dabei aber nie denken müssen, und auch jetzt hat der weltgrößte Softwarekonzern keine echten Probleme.
Mit dem Schauspieler Jean-Pierre Léaud würdigt das Filmmuseum eine Schlüsselfigur des französischen Kinos. Die Retrospektive mit über 40 Filmen Léauds wird begleitet von einer Ausstellung im Palais Clam-Gallas (Institut Français de Vienne), die Vintage-Fotografien und Originalplakate aus der Sammlung des Filmmuseums präsentiert und Léauds Laufbahn über fünf Jahrzehnte nachzeichnet.
Der österreichische Künstler Thomas Feuerstein beschäftigt sich in seinem komplexen Werk mit sozialen Ordnungen und biologischen Strukturen sowie mit Verknüpfungen zwischen Kunst und Wissenschaft.