Stiffelio, eine Opernrarität über den inneren Konflikt des Menschen mit seinen unerfüllbaren religiösen Moralvorstellungen, bekommt in der schlüssigen Inszenierung von Vasily Barkhatov emotionale Tiefe und mit der musikalischen Leitung von Jérémie Rhorer dramatische Intensität.
Im Skulpturendepot des Museum Liaunig wird derzeit eine Ausstellung gezeigt, die sich dem bildhauerischen Werk des 1936 in St. Leonhard bei Freistadt (Oberösterreich) geborenen Künstlers Robert Tauber widmet. Kuratiert wird die Ausstellung von Alexandra Grimmer.
In ihrem Werk setzt sich Jakob Lena Knebl mit Identität in Bezug zu Themen aus den Bereichen Geschichte, Kunstgeschichte, Mode, Religion und Mythologie auseinander. So unterschiedlich wie die Themen selbst sind auch die Ausdrucksmittel, derer sich die transmediale Konzeptkünstlerin für ihre Interpretationen bedient.
Die Künstlerin Käte Hoch zeigt ihren Freund Erich Müller-Kamp telefonierend am Schreibtisch. Kurt Tucholsky rät, ein Ferngespräch möglichst deutlich und dialektfrei zu führen, da die Überwachungsbeamten dem Dialog sonst nicht folgen können. Hoch malt sich selbst in den Farben der Suffragetten und mit Bubikopf. Auch junge Angestellte schneiden sich die Haare kurz.
Sie bilden die Grundlage unseres Lebens. Sie versorgen uns mit Nahrung und Rohstoffen, verkörpern biologische Vielfalt, bewahren regionales Wissen und kulturelles Erbe und stehen für Hoffnung, Wandel und Erneuerung. Die Gruppenausstellung im Kunst Haus Wien erkundet die vielschichtigen Bedeutungen von Samen und Saatgut als Spiegel unseres Verhältnisses zur Erde und zueinander.
Von den inzwischen rund 300 Gläsern der Sammlung Liaunig wird in dieser zweiten Sammlungspräsentation eine repräsentative Auswahl von 120 zwischen dem Anfang des 16. Jahrhunderts bis zur Mitte des 19.
Design kann man auch hören. Das Hören rückt zwar immer stärker in den Fokus des Designs, beschränkt sich dabei jedoch nicht auf den Gehörsinn. Denn wir hören auch mit den Augen und sehen mit den Ohren.
Vom 22. Mai bis 18. Juni 2026 läutet das Mumok unter der Leitung von Generaldirektorin Fatima Hellberg ein neues Kapitel ein – mit einem besonderen Projekt. In Vorbereitung ihrer ersten musealen Einzelausstellung wird die georgische Künstlerin Tolia Astakhishvili mehrere Monate lang in den Räumen des Museums arbeiten.
Im Rahmen der nächsten Ausstellung der Künstler:innen-Vereinigung KunstVorarlberg zeigen sechs Künstlerinnen im Forum für aktuelle Kunst in der Feldkircher Villa Claudia Werke zum Thema „Im Spannungsfeld der Gegensätze“. Im Spiel mit Wahrnehmung, Material, Statik und Schwebe sind Arbeiten zwischen Leichtigkeit und Schwere, Realität und Täuschung entstanden.
In der Galerie Lisi Hämmerle in Bregenz wird eine raumgreifende Zeichnungsinstallation von Sabine Marte mit einer algorithmischen Soundinstallation von Oliver Stotz gezeigt.