Nicht ganz überraschend gewinnt Vincent L’Épée mit einer Trump-Zeichnung den Titel Karikatur des Jahres. Gekürt hat ihn das Publikum der Ausstellung "Gezeichnet 2025" im Museum für Kommunikation in Bern. Er verweist damit Silvan Wegmann mit Melania Trump und Ruedi Widmer mit der Bauernlobby auf die Plätze zwei und drei.
Mozart wollte ‚Clemenza di Tito‘ „zu einer wahren Oper reduzieren“ und in der Wiener Staatsoper versucht der musikalische Leiter Pablo Heras-Casado das Spätwerk entsprechend schlank und emotional in die Tiefe gehend darzubieten. Die Inszenierung von Jan Lauwers folgt zwar im großen Bild auch dieser Haltung, konterkariert dieses jedoch mit nicht schlüssigen Tanzeinlagen.
Das Kunsthaus Zürich zeigt erstmals in der Schweiz das monumentale Werk des US-amerikanischen Künstlers Kerry James Marshall, der zu den wichtigsten Malern der Gegenwart zählt. Seine lebendigen und vielschichtigen Gemälde thematisieren Sichtbarkeit, Zugehörigkeit und historische Verantwortung und eröffnen neue Perspektiven auf die Kunstgeschichte.
Die Neupräsentation der Schausammlung "Textilien und Teppiche" im MAK gewährt einen Einblick in kostbare Objekte von der Spätantike bis zur Gegenwart. Die Sammlung umfasst Meisterwerke aus Europa und Ostasien.
Nach dem umfassenden Umbau und der Erweiterung eröffnet das Wiener Aktionismus Museum am 25. März mit einer Einzelausstellung von bemerkenswerter Eindringlichkeit, die das Werk Hermann Nitschs aus den Jahren 1960 bis 1965 präsentiert.
Kurt Schwitters (1887 in Hannover geboren, 1948 in Kendal, UK, gestorben) zählt zu den einflussreichsten und eigenwilligsten Protagonisten der künstlerischen Avantgarde der Zwischenkriegszeit und besitzt bis heute eine beeindruckende Aktualität. „Schwitters. Grenzgänger der Avantgarde” ist die erste umfassende museale Ausstellung zu seinem Werk in der Schweiz seit über 20 Jahren.
Die von Yein Lee kuratierte Ausstellung „In the Fold of the Sack“ widmet sich der Frage, wie Materialität als dynamischer Prozess verstanden werden kann – als eine „Falte“, in der Bedeutung, Zirkulation und Transformation sichtbar werden.
Mit „Universal Thoughts: Kleinstes gemeinsames Vielfaches” präsentiert das Francisco Carolinum in Linz eine umfassende Ausstellung des österreichischen Fotografen Georg Petermichl. Seine konzeptuelle Praxis ist geprägt von Alltagsbeobachtungen, dem Rückgriff auf persönliche Archive und dem Blick auf gesellschaftliche Strukturen.
Das Bild europäischer Städte wurde im 18. Jahrhundert von den venezianischen Malern Giovanni Antonio Canal, genannt Canaletto (1697–1768), und seinem Neffen und Schüler Bernardo Bellotto (1721–1780) geprägt wie von kaum zwei anderen Künstlern.
Eine neue Studie zum Thema Gletscher und Glazialgeologie liefert detaillierte Informationen über den aktuellen Gletscherschwund in Vorarlberg. Die Ergebnisse lassen schwerwiegende Folgen für das Leben und die Kultur im Alpenland befürchten.