Die diesjährige Ausgabe der biennalen Ausstellung „Schau 2026” steht im Zeichen des 50-jährigen Bestehens des Departments Bildende Künste und Gestaltung der Universität Mozarteum Salzburg. Studierende der Studienrichtungen Kunst & Gestaltung sowie Technik & Design geben Einblick in ihre aktuellen künstlerischen und gestalterischen Positionen.
Pablo Picasso (1881–1973) hat die Kunst des 20. Jahrhunderts wie kaum ein anderer revolutioniert. Die Sonderausstellung im Cavazzen Museum in Lindau zeigt über 90 Arbeiten des Künstlers – Zeichnungen und Keramiken aus all seinen Schaffensphasen: von frühen Skizzen und Werken aus der Blauen Periode über die radikale Formauflösung des Kubismus bis hin zu den kostbaren Keramiken.
Die Universalkünstlerin Fanny Harlfinger-Zakucka (1873–1954) war zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine radikale Fürsprecherin der Gleichberechtigung der Frauen. Vor hundert Jahren gründete sie die Vereinigung Wiener Frauenkunst. Anlässlich dieses Jubiläums widmet die Landesgalerie Niederösterreich der fast in Vergessenheit geratenen Vertreterin der Wiener Moderne eine Ausstellung.
Was haben ein klassizistisches Familienporträt und eine mythologische Darstellung der Venus aus der Biedermeierzeit gemeinsam? Sowohl das Bildnis „Caroline und Viktor von Tomatis” von Johann Baptist Lampi dem Älteren als auch das Gemälde „Die schlafende Venus vor dem Spiegel mit Amor” von Johann Baptist Lampi dem Jüngeren wurden übermalt.
Nach den beiden Präsentationen der inzwischen auf über 400 Stück angewachsenen Portraitminiaturen-Sammlung Liaunig, erstmals von 2015 bis 2017, und danach von 2020 bis 2026, mit jeweils wechselndem „Programm“, werden nun ab Ende April 2026 sowohl neu erworbene und als auch bisher noch nicht gezeigte Miniaturen in der großzügig angelegten Vitrinenlandschaft im Untergeschoß des Museums vorgestellt.
Die Galerie Sommer in Graz zeigt einen Ausschnitt aus dem Zyklus, den der 1957 in Bregenz geborene Künstler Paul Renner auf Grundlage der „Duineser Elegien”, einer Sammlung von zehn Elegien des Dichters Rainer Maria Rilke, geschaffen hat.
Die Ausstellung im Kunst Haus Wien widmet sich den vielfältigen Bedeutungsdimensionen von Verlust. Dazu zählen ökologische, gemeinschaftliche und persönliche Aspekte. Thematisiert werden gestörte Symbiosen in der Natur, die auf Klimaveränderungen zurückzuführen sind. Das sensible Zusammenspiel der Arten und die phänologischen Phasen geraten dadurch aus dem Gleichgewicht.
In der Neuen Galerie Graz werden Arbeiten des 1968 in Linz geborenen und in Berlin lebenden und arbeitenden Künstlers Markus Huemer gezeigt. In seinen Gemälden beschäftigt sich der Künstler mit den Schnittstellen unserer Wahrnehmung und untersucht die Interaktion von Bild und Realität im Kontext digitaler Medien. Die Ausstellung ist Teil der Ausstellungsreihe „Bloom” in Graz und der Steiermark.
Wie gehen wir heute mit der NS-Vergangenheit um? Die Ausstellung im Vorarlberg Museum zeigt, wie tief Ideologie und Vereinnahmung in Kunst und Kultur verankert waren und wie viel davon nach 1945 weiterwirkte. Historisch belastete Objekte aus dem Museum und dem öffentlichen Raum machen bisher wenig beachtete Aspekte der Vorarlberger Geschichte sichtbar.
Die Erde brennt. Ein Genozid wird live übertragen. KI wird wie eine Gottheit verehrt. Faschisten schwingen Kettensägen. Und Sam Altman gibt fröhlich zu, dass seine Technologie die Welt wahrscheinlich vernichten wird, BigTech aber davon profitieren wird. Wir erleben die Apokalypse. Und zwar nicht metaphorisch.