Dass es eine Lesung sein würde, hat gewiss niemand erwartet, doch was Philipp Hochmair auf der Wiener Volkstheaterbühne aufführt, elektrisiert und erstaunt das Publikum. Als „Bühnenterrorist, Text-Fanatiker, körpersprachlicher Hochseilakrobat“ beschreibt ihn der Verlag. „Kraftstrotzend und leidenschaftlich“ wird er all dem bei seiner Performance zur Biografie gerecht.
In der Ausstellung in der Neuen Galerie in Innsbruck widmet sich Nicolas Cilins der Frage, wie Körper unter permanenter Kontrolle und Ausgrenzung ihre Präsenz im öffentlichen Raum manifestieren können.
Das Bündner Kunstmuseum Chur präsentiert die erste umfangreiche Ausstellung von Susan Hefuna in der Schweiz. Die in engem Austausch mit der Künstlerin entstandene Schau bietet einen repräsentativen Überblick über ihr vielseitiges Werk.
Eines der besten, doch selten gespielten Werke von Giuseppe Verdi wird unter der Leitung von Michele Mariotti an der Wiener Staatsoper zum hochkarätigen musikalischen Ereignis. Aber auch Philipp Grigorian verfolgt seine Inszenierungsidee eindrücklich und durchaus schlüssig in surrealen Bildern.
Der in Feldkirch lebende und arbeitende Künstler Nikolaus Walter, Jahrgang 1945, zählt zu den bedeutendsten Vertretern der österreichischen Autorenfotografie. Ein zentraler Teil seines Schaffens sind Langzeitstudien zu sozial- und kulturgesellschaftlichen Themen. Während fünf Jahrzehnten hat er immer wieder auch Künstler:innen in schwarz-weißer Aufnahmetechnik im Bild festgehalten.
Die Landschaftsmalerei gelangte im 19. Jahrhundert europaweit zur Blüte. Ferdinand Georg Waldmüller war Teil dieser Entwicklung. Mit seinen intimen Baumporträts, weiten Wienerwaldbildern und ikonischen Ansichten des Salzkammerguts vermittelt er die Sehnsucht der Menschen nach der Natur. Die Ausstellung im Unteren Belvedere in Wien beleuchtet Waldmüllers Landschaften im zeitlichen Kontext.
Michael Hirschbichler hat Sand, Erde und Steine, die er aus dem Kirchenboden gewonnen hat, zu Glas geschmolzen. Dabei hat er verschiedene Themen Archäologie und Kosmologie, architektonischer Raum und geologische Zeit, Stofflichkeit und Transzendenz miteinander verknüpft.
„Ziamliačka“ – belarussisch für „eine Frau, die vom gleichen Boden stammt“ – ist Cemras aktuellstes Projekt und zugleich Performance, Installation und persönliche Herzensangelegenheit. Ausgangspunkt war der verbotene Transport von 225 Kilogramm belarussischer Erde nach Polen sowie die monatelange Extraktion ihres Dufts.
Mit der Neuaufstellung seiner Schausäle zu „Wien 1900” bietet das MAK atmosphärische Erlebnisräume zu diesem Sammlungsbereich, der zu den international bedeutendsten Beständen dieses berühmten Kapitels der Kunstgeschichte zählt.
Mit der Veröffentlichung zentraler Ergebnisse der Machbarkeitsstudie „DGPh Netzwerk DDR-Foto“ liegt erstmals ein systematischer Überblick über das fotografische Erbe der DDR vor.