Die Ausstellung "Overlapping Voices", in der Werke von israelischen und palästinensischen Künstlerinnen und Künstlern vertreten sind, bietet eine interessante und rare Gelegenheit zur Auseinandersetzung mit unterschiedlichen künstlerischen Praktiken einer konfliktreichen Region.
Vom 1. bis 22. Oktober ist in den Fenstern der Fassade des Wiener Projektraumes MAG3 in der Schiffamtsgasse die Schau MAR[e]FA/R von Gue Schmid zu sehen. MAR[e]FA/R ist eine Wortkonstruktion. Das Wort "Mare" bezeichnet (das) Meer und kommt aus dem italienischen, "far" aus dem Englischen, was dort soviel wie fern heißt. "Marfa" aber heisst eine Ortschaft im US-Bundesstaat Texas.
Die Beziehung zwischen Traditionen soll das generelle Thema des Zeitklänge – Herbstfestivals "Tradition in Transition" vom 17. bis 19. Oktober 08 in Feldkirch darstellen. Die Musik ist wahrscheinlich die Kunstform, die am meisten mit Tradition verbunden ist, ohne Rücksicht auf Stil und Ausdruck.
Im Rahmen der "Langen Nacht der Museen" öffnet am 4. Oktober 08 die Sonderausstellung "Tabak und Orient" im Rathaus Frastanz ihre Pforten. Für die Schau werden 75 orientalische Tabakutensilien aus dem Depot im Schloss Schönbrunn nach Frastanz transportiert. Die Leihgaben aus Wien zeigen Bilder, Pfeifen, Zigarrenspitze und Schnupftabakdosen mit orientalischen Motiven.
Unter dem Pseudonym "Marinus" veröffentlichte die in Paris erscheinende Zeitung "Marianne" in den Jahren 1932 bis 1940 über 250 Fotomontagen. Diese vorwiegend als Titel abgedruckten Werke waren offenkundig von den Fotomontagen von John Heartfield inspiriert, die dieser seit 1930 für die AIZ ( Arbeiter-Illustrierte-Zeitung) hergestellt hatte.
Im Rahmen des Kunstfestivals "Play it", das im Frühjahr und Sommer 2008 in der Messehalle 6 auf dem Killesberg und an verschiedenen dezentralen Ausstellungsorten in der Stadt Stuttgart realisiert wird, zeigt die Staatsgalerie mit der Sammlungspräsentation "Von Grillen und Ameisen" Kunstwerke zum Thema Spiel aus ihrem Bestand.
Anfang der 1960er Jahre kam es in vielen Regionen zu einem filmischen Aufbruch. In Brasilien entwickelte sich das so genannte "Cinema Nóvo", das entschieden gegen das US-amerikanische Kino Stellung bezog und sich in eigenständiger Erzählweise mit regionalen Themen auseinandersetzte und Missstände anprangerte.
Der aus der Nähe von Königsberg in Ostpreußen stammende, lange Jahre in München und Berlin lebende Lovis Corinth (1858–1925) zählt zu den bedeutendsten deutschen Künstlern an der Wende zum 20. Jahrhundert. Er gilt heute als eine zentrale Figur der modernen Malerei. Eine Retrospektive zu seinem 150.
Heuer erhielt Jean-Marie Gustave le Clézio den Literaturnobelpreis. Das Rate- und Wettkarussell vor der Verleihung war heftig; viele setzten diesmal auf einen der verdienten Amerikaner. Der Sprecher des Stockholmer Preiskomitees hatte aber kürzlich sich sehr abschätzig über die us-amerikanische Literatur geäussert. Er schwächte nach einem Entrüstungssturm etwas ab.
In ihrer künstlerischen Arbeit ist E. R. Denk sehr konsequent und diszipliniert, sie arbeitet allein, in völliger Ruhe und Abgeschiedenheit. Sie muss "mit sich sein" um alles sagen zu können, was sie will. In ihren Arbeiten formuliert E.R.