Es ist jetzt vier Jahre her, dass der Chef der chinesischen Behörde für die Überwachung von Lebensmitteln und Arzneidrogen, Zheng Xiaoyu, im Zuge der "Furchtlos essen"-Kampagne seines Büros im Fernsehen sagte: "Schwer zu sagen, was man bei uns heute noch essen kann. Ich hege diesbezüglich genau dieselben Befürchtungen wie jeder Normalbürger."
Der amerikanische Maler Philip Taaffe gehört zu den wichtigsten Malern seiner Generation. Die Ausstellung "Das Leben der Formen" im Kunstmuseum Wolfsburg ist die umfassendste Einzelpräsentation Philip Taaffes, die je in einem Museum stattgefunden hat. Sie vereint etwa 80 Gemälde und Arbeiten auf Papier aus den Jahren 1980 bis 2008 und wurde in enger Abstimmung mit dem Künstler konzipiert.
Der eigentliche Wert der Kunst zeigt sich in der Krise. In der des Marktes. Wenn es plötzlich in der freien Marktwirtschaft überraschend ungeplant zu Turbulenzen kommt und es nicht mehr selbstverständlich ist, dass Sammler und Käufer ihr Geld wie gewohnt und antizipiert anlegen.
Kann Kunst als ein wirksames Mittel zur Veränderung oder zum Widerstand gegen hegemoniale Macht genutzt werden? Welche Formen sollte eine solche Kunst annehmen? Und in welchem Kontext kann sie wirksam auftreten, um politische Brisanz zu entfalten? Fragen wie diese gerade heute wieder zu stellen, lohnt sich sowohl von einer historischen wie gegenwärtigen Perspektive aus.
Die Sammlung Goetz zeigt eine umfassende Werkschau mit mehr als 20 Arbeiten des 1959 im belgischen Antwerpen geborenen Künstlers Francis Alÿs. Fotografien, Collagen, Gemälde, Zeichnungen, Audio-, Dia- und Videoinstallationen sowie Skulpturen geben einen Überblick über Alÿs’ reiches Schaffen zwischen den Jahren 1991–2006. Nachdem 2001 bereits der damals neue Filmraum BASE 103 u. a.
Seit den späten 1940er Jahren hat Rupprecht Geiger die signalhafte Intensität der nahezu monochromen Farbe, vor allem des Rot, ins Zentrum seiner künstlerischen Gestaltung gestellt. Seine Intention bestand und besteht darin, den Klang der Farbe in ihrer von innen her aufsteigenden Schwingung und ungebrochenen Ausbreitung als eine ganz eigene Energie fühlbar zu vermitteln.
"Ewigkeit" ist eines dieser Wörter, die wir verwenden, ohne dafür ein bestimmtes Konzept zu haben. Als existentielle Erfahrung der Lebenszeit und als metaphysische Idee des "Überzeitlichen" ist die Frage nach unserer Beziehung zur Zeit längst ein philosophischer Klassiker.
1948 wurden die Schätze der Fürstlichen Sammlungen unter dem Titel "Meisterwerke aus den Sammlungen des Fürsten von Liechtenstein" in einer spektakulären Ausstellung im Kunstmuseum Luzern zum ersten Mal – und seither niemals wieder – ausserhalb Wiens zur Gänze gezeigt. Viele dieser Landschaften sind nun Teil der Präsentation anlässlich der 60. Wiederkehr dieses denkwürdigen Ereignisses.
Parallel zur großen One-Man-Show von Pavel Schmidt im Museum Tinguely in Basel und seiner Kafka-Ausstellung im Jüdischen Museum Berlin zeigt das Jüdische Museum Hohenems im Garten der Villa Heimann-Rosenthal bis 5. Oktober 2008 Arbeiten von Pavel Schmidt in der neuen Reihe der Sommerausstellungen: Reflexionen im Freien.
Im Zentrum der Ausstellung "Drehmomente" vom 9. Juli bis 5. Oktober 2008 im Sprengel Museum Hannover stehen jene experimentellen Filme, die der in Hannover geborene Schweizer Künstler Dieter Roth (1930-1998) während der 1950er und 1960er Jahre in Reykjavík und Kopenhagen schuf: Pop 1, Dock 1 + 2, Letter und Dot.