Eine umfassende Retrospektive würdigt Erna Rosenstein (1913–2004), eine zentrale Protagonistin der polnischen Nachkriegsavantgarde, erstmals in Österreich.
Das helle Lachen von Kindern, das rhythmische Eintauchen der Schwimmer:innen in die glatte Wasseroberfläche und die vom Chlor durchzogene Luft – Schwimmbäder sind Orte der Entspannung, des Sports, der Körperkultur und kulturellen Vielfalt. Seit 2023 hat sich der Fotograf Michael Rathmayr unter dem Titel „Remedy” (Heilmittel) mit dem Amalienbad im 10. Wiener Gemeindebezirk auseinandergesetzt.
„Terminal Piece“ ist eine Eröffnungsausstellung, die eine Vision für die Zukunft entwirft und ein neues Kapitel für das Museum moderner Kunst in Wien aufschlägt. Sie lädt zu neuen Formen der Auseinandersetzung mit dem Museum und seiner Sammlung ein und richtet den Blick auf die Gesamterfahrung in all ihrer Komplexität.
Die Ausstellung „Labouring Bodies” im Museum Tinguely in Basel untersucht aus feministischer Perspektive die vielschichtigen Beziehungen zwischen Körper und Technologie. Sie beleuchtet, wie insbesondere weibliche Körper seit der Moderne durch Maschinen geprägt und kontrolliert wurden.
Anfang Juli 1776 übergab der österreichische Gesandte in Venedig, Conte Giacomo Durazzo, dem Herzog Albert von Sachsen-Teschen und der Erzherzogin Marie Christine ein Konvolut von 10.000 Kupferstichen. Dieser Moment fällt mit der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten von Amerika am 4. Juli 1776 zusammen und markiert rückblickend den Beginn der berühmten Albertina-Sammlung.
Mit der Ausstellung „Blooming Hearts Through Centuries. From Waldmüller to Klimt. Floral Masterpieces from the Belvedere, Vienna” präsentiert das Belvedere einen umfassenden Überblick über die Entwicklung der österreichischen Blumenmalerei vom Biedermeier bis zur Wiener Moderne.
In der Dominikanerkirche Krems zeigt Soli Kiani eine Rauminstallation, in der textile Materialien als zentrales künstlerisches Medium eingesetzt werden. Ihre Arbeiten thematisieren Herkunft, Körperlichkeit und patriarchale Strukturen und übersetzen diese Inhalte in eine klare, skulpturale Formensprache.
Mit der unbequemen Leitfrage, wie viel NS-Vergangenheit im heutigen deutschen Wohlstand steckt, bricht der bildende Künstler Franz Wanner in seiner Publikation "Eingestellte Gegenwarten" radikal mit der gängigen Erzählung einer lückenlos geglückten, deutschen Erinnerungskultur.
Wie würden wir leben, wenn die Erde nicht mehr bewohnbar wäre? Fünf Monate lang haben Expert:innen und Karlsruher Bürger:innen gemeinsam an Prototypen für ein Leben auf dem Mars gearbeitet und dabei Ideen gesammelt, die wir in Zukunft auch auf der Erde brauchen werden. Im zweiten Teil des Projekts „Mars!
Wer an einer Bushaltestelle wartet, blickt meistens auf das Smartphone, auf die Uhr oder ungeduldig die Straße hinunter. Im Vorarlberger Walgau wird dieser flüchtige Moment des Stillstands derzeit auf eine andere Weise gefüllt. Mit der Aktion „Haltestelle Kunst“ verwandeln sich triste Wartehäuschen in lebendige Kulturräume.