Man sagt, Miroslav Tichy habe niemals eine Frau berührt. Wahr ist, dass er sich niemals um eine Öffentlichkeit bemüht hat, nie um eine Ausstellung, nie um eine Publikation. Das alles erschien ihm nicht erstrebenswert. Die Welt sei sowieso nur Schein, eine Illusion. Und jeder erkennt nur das, was er erkennen will, behauptet er immer wieder.
Sind Schwarze die besseren Athleten? Haben Schwule einen ausgeprägten Sinn für Kunst? Sind Pfeifenraucher gemütlich und haben Juden lange Nasen? Die Sonderausstellung "typisch! Klischees von Juden und Anderen" unternimmt eine Reise in die Welt pauschalisierter Bilder und Vorstellungen.
Vom 19. März bis 3. August 2008 ist im Otto-Dix-Haus eine Ausstellung über Pflanzliche Motive im Werk von Otto Dix und seinen Garten in Hemmenhofen zu sehen. Um 1936 schrieb Dix aus Dresden an seine Frau Martha mit den besten Wünschen "vivat, crescat, floreat" der Gärtnerin.
In dem zweiteiligen Wettbewerb "Holz", den das Kunstforum Montafon und der Stand Montafon Forstfonds im vergangenen Jahr ausgeschrieben haben, treffen, anders als bei den Themen der vorhergehenden Ausgaben dieses Wettbewerbs, zwei Welten aufeinander. Im Holz treffen Nutzwirtschaft, Ökologie und Handwerk mit ihren sehr pragmatischen Ansätzen auf den ästhetischen Bereich der Bildenden Kunst.
Am 26. Juli wäre Stanley Kubrick 80 Jahre alt geworden. Nur 13 Filme hat der gebürtige New Yorker bis zu seinem Tod am 7. März 1999 geschaffen – beinahe jeder von ihnen freilich ein bahnbrechender Klassiker, keine Bestseller, aber Longseller und Filme, die immer singulär innerhalb des jeweiligen Genres stehen. - Das Kunsthaus Bregenz zeigt zwischen dem 3. und 10.8.
WestLicht. Schauplatz für Fotografie nimmt den 80. Geburtstag Ernesto "Che" Guevaras zum Anlass für eine Auseinandersetzung mit seinem fotografischen Image und dessen Entfaltung zum Mythos.
Querdenker sind gefragt, werden gekürt, gefeiert, gepriesen. Organisationen, Unternehmen, Parteien setzen auf Querdenker. Niemand wundert sich, weshalb nichts vorwärts geht, wie anvisiert, gefordert, vor lauter querem Denker der aussergewöhnlichen Querdenker, die ja doch nur einem breiten Missverständnis, einem Querverständnis folgen.
Die Galerie der schwarze Punkt präsentiert die Viedeoarbeit "Journal No. 1 – An artist’s impression" von Hito Steyerl. Bereits seit 1990 besteht diese konzeptionell-imaginierte und temporäre Galerie, als ein Projekt von Davor Ljubicic. Im Gewölbekeller des Konstanzer Kulturzentrum am Münster und in Kooperation mit dem Kulturbüro, findet die Galerie in diesem Jahr wieder ihren realen Raum.
Sie konnte als Zentrum der wichtigsten Kunstszene der Welt gelten: die kleine Kunstbuchhandlung Wittenborn & Schultz in Midtown Manhattan – später Upper East Side –, New York. Aufgrund der Lage mitten unter den Kunstgalerien ging hier die amerikanische und europäische Kunstszene ein und aus.
Rotterdam ist die diesjährige Austauschstadt des Kunstraum Niederoesterreich, Partnerinstitution ist der Showroom MAMA mit Nous Faes als Leiterin. Faes hat für den Kunstraum Niederoesterreich die Ausstellung "Love Design Delirium" konzipiert, die die Arbeiten junger niederländischer, österreichischer und schweizerischer KünstlerInnen vorstellt.