Eines der grossen Themen der Kunst ist das schillernde Terrain zwischen Wirklichkeit und Traum, zwischen der vertrauten Realität und der Welt des Fantastischen, Magischen, aber auch des Wahnhaften und Halluzinatorischen. Was ist wirklich, und was entspricht einer anderen, fremden Welt?
Lächelnde Stühle und schwebende Lampen gibt es in der neuen Sonderausstellung "Design + Emotion. Produkte, die Gefühle wecken" des Badischen Landesmuseums vom 1. August bis 2. November 2008 im Museum beim Markt zu entdecken. Die Ausstellung präsentiert die Produktvielfalt der modernen Warenwelt und des aktuellen Designs anhand von über 200 Objekten in einem neuen Blickwinkel.
Paul Albert Leitner, geboren 1957 in Jenbach, Tirol, ist ein Reisender durch die Welt und durch die Zeit. Die Ausstellung im Innsbrucker FO.KU.S zeigt eine Werkschau des Künstlers: Die wichtigen Werkgruppen und Bildzyklen aus den Jahren 2002 bis 2007. Leitner ist längst fixer Bestandteil der österreichischen Kunstszene für Autorenfotografie.
Mauritz Stiller und Victor Sjöström gelten als DIE Meister des schwedischen Stummfilms. Sehen kann man ihre Filme heute kaum mehr, umso beachtenswerter ist die Retrospektive im österreichischen Filmmuseum, bei der diese Meisterwerke in neu restaurierten Kopien gezeigt werden.
Am Freitag, 23. Mai 2008, eröffnet die Meraner Gruppe im Labyrinthgarten Kränzel in Tscherms (Südtirol) die Ausstellung "Identität der Gegensätze". Mit Beginn um 18.30 Uhr überraschen die Künstler im Irrgarten.
Ein bleiches, hageres Gesicht mit hervorquellenden Augen und Lippen, unter denen sich verlängerte Eckzähne verbergen - wer kennt ihn nicht, den Grafen Dracula? Wer hat nicht zumindest eine der zahlreichen Verfilmungen der Draculageschichte gesehen? Doch wer weiß auch, dass hinter diesem Namen ein Gemälde steckt, das sich auf Schloss Ambras bei Innsbruck befindet?
Ab 14. März 08 zeigt das Salzburg Museum eine Ausstellung über Franz Laktanz Graf von Firmian, einen Zeitgenossen Mozarts. Kunstsinnig und selbst künstlerisch tätig, Neffe des Salzburger Erzbischofs und deshalb mit hervorragender Ausbildung und mit Ämtern am Salzburger Hof betraut, durch seine Verwandtschaft mit guten Verbindungen ausgestattet.
Wenn man das Fernsehen nahe besieht, wundert man sich nicht mehr. Das heisst, entweder ist man so abgestumpft, dass man sich auch nicht wunderte, wenn man sich wundern sollte, oder so sensibel, dass man, wenn man trotzdem fern sieht, nahe betrachtend, erschrickt, dass es nichts zu wundern gibt. Es ist eigentlich klar. Das Fernsehen ist ein Filter. Eine Droge.
Vom 13. September bis 31. Oktober 2008 zeigt die Stadtgalerie Markdorf Malerei, Zeichnung und Photographie von Davor Ljubicic und Matthias Holländer. Ljubicic benutzt bei der Ausführung seiner Arbeiten verschiedene Materialien und Werkzeuge – Graphitstifte, breite Pinsel, transparente Ölfarben, wie auch Damenstrumpfhosen gefüllt mit Graphitpulver und doppelt gekochtem Leinöl.
Im Herbst 2008 präsentiert das Bank Austria Kunstforum 270 Highlights der Sammlung Fotografis. Nach über zwei Jahrzehnten – die letzte Fotografis-Ausstellung fand im Jahr 1986 statt – kehrt die internationale Fotografie in die Ausstellungsräume an der Freyung zurück.