Im Rahmen eines von der Graphischen Sammlung ETH Zürich und der Hugo und Mariann Suter Stiftung initiierten Forschungsprojekts wurde das druckgrafische Werk von Hugo Suter (1943–2013) erstmals wissenschaftlich untersucht, erfasst und in einem digital publizierten Catalogue raisonné zugänglich gemacht.
Die Ausstellung „A.rtificial I.ntrospection O. (A.I.O.)” in der Halle für Kunst Steiermark untersucht Denken, Wahrnehmung und Subjektivität im Spannungsfeld von Selbstbeobachtung, Kybernetik und Künstlicher Intelligenz. Ausgangspunkt ist das Werk des österreichischen Schriftstellers, Denkpsychologen und Kybernetikers Oswald Wiener (1935–2021).
In der Antikensammlung des Kunsthistorischen Museums werden rund 250 römische Marmorbildnisse aufbewahrt. Ihre besondere Wirkung liegt in der Unmittelbarkeit, mit der sie Menschen aus einer fernen Vergangenheit lebendig erscheinen lassen. In der aktuellen Sonderpräsentation ergreifen die antiken Skulpturen selbst das Wort und erzählen von ihrer Erscheinung.
Parastou Forouhar zählt zu den wichtigsten Stimmen der internationalen Gegenwartskunst. In ihren Werken verbindet die iranisch-deutsche Künstlerin ihre persönlichen Erfahrungen als Exilantin mit einer künstlerischen Ausdrucksweise, die über geografische und kulturelle Grenzen hinausreicht.
Die Neue Sammlung – The Design Museum in München präsentiert die erste monographische Ausstellung von Klarenbeek & Dros. In ihrer Ausstellung „Design of the Unusual“ zeigen Klarenbeek & Dros, mit welchen Organismen aus der Natur – Algen, Moos und Pilzmyzel – sie ihre Ideen von Material und Design verwirklichen.
In der traditionellen Kunstgeschichtsschreibung wurden Frauen der historischen Avantgarde oft übersehen oder auf die Rolle der Ehefrau und Muse reduziert. Ein eindrucksvolles Beispiel für eine solche zu Unrecht vergessene Künstlerin ist die 1941 geborene Maggy Mauritz.
Das Werk der in New York lebenden amerikanischen Künstlerin Dana Schutz zählt zweifellos seit mehr als zwei Jahrzehnten international zu den beeindruckendsten Positionen der jüngeren figurativen Malerei.
Bis zum 18. Oktober präsentiert das Kunstmuseum St. Gallen gemeinsam mit der Kunstsammlung der Schweizerischen Post die Ausstellung „Heimatflimmern”. Sie beschäftigt sich mit der aktuellen Frage, was „Heimat” heute bedeuten kann. Ausgehend von 27 künstlerischen Positionen widmet sich der Sammlungsdialog diesem facettenreichen Thema mit einem Schwerpunkt auf Schweizer Gegenwartskunst.
Maggy Mauritz war wie ihr Mann Roberto Altmann Mitglied der lettristischen Bewegung in Paris. Sie zählt zu den ersten Künstlerinnen, die Sprayfarbe für ihre lettristischen Werke verwendeten und damit Street-Art-Techniken vorwegnahmen. In der von Frédéric Acquaviva kuratierten Ausstellung werden ihre Arbeiten erstmals in einer umfangreichen Einzelausstellung präsentiert.
Unter sammlung.volkskundemuseum.at sind nun mehr als 23.000 digitalisierte Objekte aus der umfangreichen kulturhistorischen Sammlung des Museums online zugänglich. Das 1895 gegründete Museum beherbergt in seinen Depots eine der größten mitteleuropäischen ethnografischen Sammlungen mit rund 162.000 Objekten, 277.000 Fotografien, 152.000 Büchern und etwa 570 Laufmetern Archivmaterial.