Eine neu entdeckte christliche Weltchronik aus dem frühen 8. Jahrhundert liefert neue Einblicke in die politischen und religiösen Umbrüche von der Spätantike bis zum Aufstieg des Islam. Forscher der Österreichischen Akademie der Wissenschaften haben die ursprünglich auf Syrisch verfasste und später ins Arabische übersetzte Handschrift im Katharinenkloster in Ägypten gefunden und analysiert.
Die Kunsthalle Zürich zeigt mit "Intermezzo" die erste institutionelle Einzelausstellung des in Tallinn lebenden Künstlers Kaarel Kurismaa (geb. 1939 in Pärnu, Estland) außerhalb seiner Heimat.
Das Museum Arp Museum Bahnhof Rolandseck präsentiert unter dem Titel "Seelenlandschaften" Meisterwerke des späten 19. Jahrhunderts aus der renommierten Sammlung "The Phoebus Foundation" in Antwerpen.
Mit „Beautiful Cracks“ zeigen die beiden im Dock 20 in Lustenau eine gemeinsame Ausstellung, in der zwei konzeptuelle Positionen aus Fragmentierung, Störung und Irritation aufeinandertreffen.
Ausgehend von zahlreichen Überschneidungen in ihrem Denken über Form, Farbe, Material und Abstraktion präsentieren Sophie Dvořák und Philipp Leissing ihre Arbeiten im Bildraum Bodensee. Sie stellen sie nebeneinander, lassen sie miteinander kommunizieren und Fragen aufwerfen.
Hochkarätig musiziert, wurde die Zauberflöte bei der Mozartwoche unter der Leitung des einfühlsamen Roberto González-Monjas zum außergewöhnlichen Erlebnis, die Inszenierung des Intendanten Rolando Villazón überzeugte durch Überblendung – nein, Überfrachtung – mit einer ganz anderen Geschichte jedoch nicht.
Die Ausstellung „More than Human – Design mit der Natur” präsentiert erstmals in der Schweiz die internationale Bewegung des „Mehr-als-menschlichen Designs”. 30 Projekte aus den Bereichen Design, Kunst und Architektur zeigen, wie Gestaltung nicht länger allein den Menschen, sondern auch die Bedürfnisse von Pflanzen, Tieren und Ökosystemen in den Mittelpunkt stellt.
Der 1952 in Bregenz geborene Vorarlberger Künstler Gerhard Mangold ist der Aquarellmalerei und der Zeichnung verhaftet und fokussiert inhaltlich auf Landschaften, Stillleben, auf Stadtansichten wie zum Beispiel von Venedig oder Wien und immer wieder auf die Menschen in ihrer Gesamtheit und ihrer Individualität.
Zwei Jubiläen wurden in Salzburg im Jänner gebührend gefeiert: der 270. Geburtstag von Wolfgang Amadé Mozart und 70 Jahre Mozartwoche. Die Überschrift „Lux æterna“ darf wohl auch als „ewig Mozart“ aufgefasst werden, dementsprechend wird das Requiem auch diesmal wieder aufgeführt. Festivalleiter Rolando Villazón ist aber Garant für weitere besondere Highlights.