In ihrer neuen Kabinett-Reihe „InterNationalgalerie“ lädt die Alte Nationalgalerie in den kommenden Jahren Nationalgalerien und -museen aus aller Welt ein, mit einem Schaufenster im Haus präsent zu sein. Den Auftakt macht in diesem Jahr das Nationalmuseum in Warschau.
Die Ausstellung "Pot Shop Boyz" im Kunstraum Innsbruck knüpft an die Reihe "Begehbare Gedanken" der Modernen Sammlung der Tiroler Landesmuseen an und fokussiert sich dabei auf die künstlerische Arbeit mit Keramik.
Meisterwerke von Gustav Klimt, Egon Schiele und Richard Gerstl aus der Stiftung Sammlung Kamm sind ab sofort als „noble Gäste” im Rahmen der permanenten Ausstellung „Wien 1900” im Leopold Museum zu sehen. Der Sitz der Sammlung Kamm befindet sich im Schweizer Kantonshauptort Zug, wo die Stiftung ihre Werke dem Kunsthaus Zug als Dauerleihgaben zur Verfügung stellt.
Dass Architektur als Werkzeug dienen muss, um das Leben zu verbessern, ist für Anna Heringer Leitgedanke. Ihr neuestes Buch proklamiert dies im Titel auf Englisch, doch neben den wunderbaren Bildern des berühmten Fotografen Iwan Baan, die das Herzstück bilden, sind die prägnanten Texte auch in deutscher und französischer Sprache zu lesen.
Die Künstler:innen-Vereinigung KunstVorarlberg widmet ihre diesjährige große Sommerausstellung dem aus den Niederlanden stammenden und seit 2009 in Vorarlberg lebenden Maler Johan Jansen. Unmittelbarer Anlaß dieser Schau ist die Erkrankung des Künstlers an ALS (Amyotrophe Lateralsklerose), einer schweren, fortschreitenden Erkrankung des motorischen Nervensystems, die zu Lähmungen führt.
Spiegelung, Überlagerung, Wiederholung – mit ihrer künstlerischen Herangehensweise werden von Shirana Shahbazi (\*1974) vielschichtige Räume geschaffen, in die das Publikum visuell eintaucht. Von der analogen Fotografie kommend, bleibt die Zürcher Künstlerin seit 30 Jahren ihrem Medium treu, wobei sie unterschiedlichste Techniken und Verfahren einbindet.
Mit technischer Brillanz und Forschergeist hat Karl Heinz Koller ein herausragendes Werk geschaffen, das mit analogen Mitteln bis dahin kaum für möglich gehaltenes entstehen lässt. Gewöhnt an digitale Bildwelten, ist es mehr als überraschend, was dieser „Bildgenerator“, wie er sich selbst nannte, uns vor Augen führt.
Wie werden die Menschen in Zukunft leben? Wie werden sie essen und trinken? Welche alltäglichen Rituale der Tischkultur könnten sich bis zum Jahr 2101 entwickeln? Mit diesen Fragen haben sich Studierende der Universität der Künste (UdK) im Rahmen des Seminars „2101 – Future Ceramics | Tischkultur der Zukunft“ intensiv beschäftigt.
Die Ausstellung im Frauenmuseum Hittisau widmet sich der Frage, was nötig ist, um Frieden zu leben, zu bewahren oder zu erkämpfen. Die Schau beleuchtet Frieden als sozialen, gestaltbaren Prozess, der widersprüchlich, politisch und persönlich ist, und stellt dabei die Stimmen von Frauen\* und marginalisierten Gruppen in den Mittelpunkt.
Michael Riedel hat eine neue Arbeit für das Haus Konstruktiv geschaffen. Als Künstler der Gegenwart war er 2019 und 2021 mit größeren Werkkomplexen in programmatisch wichtigen Gruppenausstellungen zu sehen und zwei seiner Werke sind in der museumseigenen Sammlung vertreten.