Die Vorarlberger Buchmesse, die in die zweite, vergrößerte Auflage geht, findet am Samstag, dem 5. September, statt und im Kulturhaus Dornbirn von 9 bis 18 Uhr präsentieren sich mehr als 140 Schriftsteller:innen aus Österreich, Deutschland, der Schweiz, Liechtenstein, Südtirol und Bulgarien, darunter die Bestsellerautorinnen Lisbeth Bischoff und Stella Tack.
Zu Fuß folgt Thomas Steineder dem Verlauf der beiden Wiener Hochquellenwasserleitungen und erkundet, wie sich diese stille Infrastruktur in die Landschaft einschreibt. Im Bildraum 01 in Wien ist seine visuelle und performative Auseinandersetzung mit diesen beiden „Linien” entlang der kilometerlangen, sich fortwährend wandelnden Landschaft zu sehen.
Auf der Werkstattbühne gibt es immer hochkarätige zeitgenössische Werke, und diesmal übertrifft das „weltliche Oratorium über das menschliche Leiden“ – ein Auftragswerk der Bregenzer Festspiele an den isländischen Komponisten Daníel Bjarnason – wieder alle Erwartungen.
Anlässlich des 100. Geburtstags der Winterthurer Künstlerin Heidi Bucher stellt das Kunst Museum Winterthur bis zum 8. November ihr Werk in einen zeitgenössischen Dialog mit der Wiener Künstlerin Liesl Raff. Entstanden ist eine sinnlich erfahrbare Ausstellung über Raum, Materialität und körperliche Aneignung.
Mit der Ausstellung „It’s Yours, It’s Mine: Seven Relational Portraits” gibt der Fotohof in Salzburg Einblick in das Werk der österreichischen Fotografin Mafalda Rakoš. Im Fokus ihrer zumeist über lange Zeiträume realisierten Projekte stehen Fragen, die sich aus einem gleichermaßen fotografisch dokumentierenden wie anthropologisch forschenden Blick auf die Welt ergeben.
Die Ausstellung „Silver Egg” im Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) in Karlsruhe plädiert für eine erotische Haltung zur Welt. Sie stellt die Frage, welche Medien und Wahrnehmungsformen Medienkünstler:innen nutzen, um die Sehnsüchte und Mängel unserer Zeit zu skizzieren.
Mit der zweiten Ausgabe von „(Mit)einander” setzt das Fotomuseum Winterthur den Dialog zwischen seiner Sammlung und zeitgenössischen Künstler:innen fort. Die französisch-vietnamesische Fotografin Nhu Xuan Hua tritt dabei in einen Austausch mit Werken aus dem Bestand.
Mit ihrem Debütcomic „Am liebsten mag ich Monster” hat die US-amerikanische Künstlerin Emil Ferris ein bemerkenswertes Werk geschaffen. Ihre unverkennbaren Kugelschreiberzeichnungen überzeugen durch ihre große Ausdruckskraft, während die vielschichtige Erzählung mit scharfer Gesellschaftskritik und eindringlichen Einblicken in die menschliche Psyche fesselt.
Comics haben sich längst als eigenständige künstlerische Sprache etabliert – weit über ihren Ursprung als Unterhaltungsmedium hinaus. In ihrer Sommerausstellung zeigt die Galerie Gugging, wie eng die Verbindung zwischen Comics und Art Brut ist: unmittelbar, individuell und von großer formaler Kraft.