„Das kann ich auch.“ Eine Phrase, die in der Rezeption zeitgenössischer Kunst immer wieder fällt. Sie suggeriert, dass künstlerische Arbeiten leicht reproduzierbar sind. Doch wie der ironische Kommentar „I could do that. Yeah, but you didn’t.“ pointiert herausstellt, ist Kunst mehr als Technik oder Motivwahl. Kunst ist mehr als Technik oder Motivwahl.
Die Geschichte der Sexarbeit lässt sich von der Antike bis in die Gegenwart verfolgen. Die Art und Weise, wie in einer Gesellschaft mit Sexarbeit umgegangen wurde, verrät einiges darüber, welches Menschenbild vorherrschte, welche Werte galten und wer Macht ausübte.
Marianna Simnett präsentiert in der Secession in Wien "Circus", eine multimediale Ausstellung von Licht-, Klang- und skulpturalen Arbeiten, die auf ihre jugoslawische Herkunft verweist.
Die Bregenzer Literaturtage sind ein alle zwei Jahre stattfindendes Literaturfestival, das die Stadt als erzählbaren Raum begreift. Ihr zentrales Anliegen ist es, Literatur aus den klassischen Veranstaltungsorten herauszulösen und sie dorthin zu bringen, wo Menschen leben, arbeiten und sich begegnen.
„Ich wollte Kirchenmaler werden“, sagte Hermann Nitsch einmal über sich. Er ist nicht Kirchenmaler geworden, doch das Sakrale bildet den innersten Kern seines weltberühmten Gesamtkunstwerks, des Orgien Mysterien Theaters.
Der Küstenort Étretat wurde zum Mythos und fasziniert bis heute. Die Felsen von Étretat in der Normandie zogen im 19. Jahrhundert zahlreiche Künstler in ihren Bann. Das Städel Museum in Frankfurt präsentiert eine große Ausstellung über die künstlerische Entdeckung des einstigen Fischerdorfes und seinen Einfluss auf die Malerei der Moderne.
In einer großen Doppelausstellung präsentiert die Hamburger Kunsthalle erstmals Werke der österreichischen Künstlerin Maria Lassnig (1919–2014) und des norwegischen Malers Edvard Munch (1863–1944) gemeinsam.
Museen sind nicht nur Ausstellungsorte, sondern bewahren und erhalten auch Kulturgüter in ihren Depots. Im Vorarlberg Museum konnte vor Kurzem eine ungewöhnliche Restaurierung abgeschlossen werden. Das 81 Quadratmeter große Fastentuch aus der Pfarrkirche Bregenz St. Gallus wurde gereinigt und konserviert.
Mit der Ausstellung „Animalia. Von Tieren und Menschen” untersucht die Heidi Horten Collection dieses Verhältnis. Der aus der Biologie entlehnte Begriff „Animalia” dient dabei als Leitgedanke einer kritischen Auseinandersetzung mit dem menschlichen Umgang mit Tieren, die sich in über 100 Kunstwerken aus dem 20. und 21. Jahrhundert widerspiegelt.
Johann Sebastian Bachs Johannes-Passion ist eines der bedeutendsten Werke der sakralen Chormusik und Domkapellmeister Benjamin Lack verspricht ein spirituelles Erlebnis. Er kann dies mit der Capella St. Nikolaus und dem bewährten Barockensemble Concerto Stella Matutina gänzlich erfüllen.