„European Digital Deal“, ermöglicht durch Creative Europe, untersucht die Auswirkungen der raschen und teilweise unbedachten Einführung neuer Technologien auf die Demokratie. Seit Januar 2023 koordiniert die Ars Electronica erfolgreich das European-Digital-Deal-Konsortium, das 13 führende Kulturorganisationen aus ganz Europa vereint.
In Niederösterreich wurden nach einem Fernsehbericht rund 100 bislang unbekannte Briefe und Karten von W. H. Auden gefunden. Sie waren an seinen Liebhaber, Freund und Vertrauten Hugo gerichtet.
Eine neue Online-Ausstellung der Österreichischen Nationalbibliothek rückt jene Frauen ins Zentrum, die bereits um 1900 in einer von Männern dominierten Medienlandschaft Redaktionen leiteten und dabei eigene journalistische Wege gingen.
Die Fotostiftung Schweiz erschließt das Archiv des Westschweizer Fotografen Marcel Bolomey (1905–2003), der zu den ersten offiziellen Fotografen der Vereinten Nationen gehörte. Ein bedeutender Teil seines Nachlasses, insbesondere Aufnahmen aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs, ist nun über das Bildarchiv Online zugänglich.
Das zentrale Suchportal für digitalisiertes Kulturerbe in Österreich, Kulturpool, macht 1,6 Millionen Objekte zugänglich, darunter historische Handschriften, Bücher, Kunstwerke und vieles mehr.
Die neue digitale Plattform "[plakatstudio.wienbibliothek.at](https://plakatstudio.wienbibliothek.at)" ermöglicht den öffentlichen Zugang zu einer der weltweit größten Plakatsammlungen und bietet eine einfache Recherche nach detaillierten Auswahlkriterien. Vorerst sind 150.000 Plakate aus drei Jahrhunderten aus den Beständen der Wienbibliothek im Rathaus online recherchierbar.
Ein Zufallsfund auf einem Flohmarkt erwies sich als Glücksfall für die historische Aufarbeitung des Nationalsozialismus in Vorarlberg. Auf 4000 überlieferten Bildern dokumentierte der Bregenzer Fotograf Werner Schlegel den gesellschaftlichen "Umbruch" in den Jahren unmittelbar nach dem "Anschluss" 1938 bis etwa 1941.
Mit "Bildarchiv Online" leistet die Fotostiftung Schweiz einen wichtigen Beitrag zur kulturellen Teilhabe am fotografischen Erbe der Schweiz. Die Plattform fördert Forschung, Bildung und Vermittlung und macht die reichen Bildbestände einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. Die Geschichte und Vielfalt der Schweizer Fotografie von den Anfängen bis zur Gegenwart wird digital zugänglich gemacht.
Die Sammlung Online des Museum für angewandte Kunst (MAK) wurde einem Relaunch unterzogen und präsentiert sich ab sofort modernisiert, deutlich benutzerfreundlicher und mit erweiterten Objektinformationen.
"CryptoPunk" bezieht sich auf eine spezielle Sammlung von 10.000 einmaligen digitalen Kunstwerken, jeweils 24 x 24 Pixel großen Punk-Köpfen, die als NFTs (Non-Fungible Tokens) auf der Ethereum-Blockchain erstellt wurden.