Peter Kogler ist ein Pionier und zählt zu den bedeutendsten Medienkünstlern der Gegenwart. Seine ikonischen Bildmotive, darunter Ameisen, Netze, Gehirne und Röhren, sind Ausdruck des technisch-digitalen Fortschritts, der unseren Alltag bestimmt.
Moderne Medientechnologien haben die Welt verändert. Das Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe (ZKM) hat diesen Wandel so aufmerksam begleitet wie keine andere Kunstinstitution weltweit. Seit seiner Gründung setzt das ZKM entscheidende Impulse in der künstlerischen Auseinandersetzung mit neuen Technologien.
Die Kunsthalle Wien präsentiert eine umfassende Ausstellung, die sich mit der wegweisenden Rolle von Frauen in der digitalen Kunst auseinandersetzt. Gezeigt werden über 100 Werke von 50 Künstler:innen aus öffentlichen und privaten Sammlungen in Europa und den USA.
Web-Browser bestimmen die Art und Weise, wie uns das Internet präsentiert wird. Auch Künstler:innen hat dieses Phänomen schon früh fasziniert. Seit den 1990er Jahren entwickeln sie eigene Browser, um die Datenströme des Internets künstlerisch zu filtern und so neue Zugänge zum Netz zu schaffen.
Das Festival "Digital Arts Zurich" (DA Z) bringt vom 31. Oktober bis 14. November für interaktive Ausstellungen, Virtual- und Mixed-Reality-Erlebnisse, audiovisuelle Konzerte sowie die D.A.S.C. Konferenz (Digital Arts and Sciences Conference) wiederum herausragende internationale Künstler:innen, Nachwuchstalente und Experten in die Limmatstadt Zürich.
Die Medienkunstsammlung im Kunsthaus Zürich ist eine der grössten der Schweiz. Luca Rey, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Grafischen Sammlung, und Éléonore Bernard, Medienrestauratorin, entdecken die über 600 Positionen umfassende Sammlung und kuratieren gemeinsam ihre erste Ausstellung. Die elf von ihnen für "Born Digital" ausgewählten Arbeiten entstanden alle zwischen den Jahren 2000 und 2005.
Massenmedien in Form von Print-, Rundfunk- und Onlinemedien sind zentrale Mittel der gesellschaftlichen Kommunikation. Seit den 1960er- Jahren erforschen Künstler:innen, wie Medien unterschiedliche soziale Systeme formen und unser Verständnis von Realität konstruieren.
Alexander Hahn ist in den elektronischen und digitalen Medienkünsten in Europa und Amerika zuhause. Gegebenheiten aus seinem persönlichen Leben, aus Geschichte und Wissenschaft verwandelt er seit 1981 in Kunst und benutzt dazu die inneren Welten von Psyche, Erinnerung und Traum.
In der Ausstellung im Bildraum Bodensee zeigt Markus Oberndorfer mit seiner multimedialen Werkserie "Revisit" eine komplexe Auseinandersetzung mit 50 Jahren Medienentwicklung.
Herbert W. Franke ist ein Pionier in vielen Welten, ein Grenzgänger zwischen Kunst und Wissenschaft, der in zahlreichen Disziplinen sehr frühe und entscheidende Leistungen erbracht hat. Zum 95. Geburtstag zeigt das Francisco Carolinum Linz eine umfassende Ausstellung.