Do, 6. September 2018 ab 19.30 Uhr

Eine Filmvorführung des Jüdischen Museums Hohenems im Begleitprogramm der Ausstellung „Sag Schibbolet! Von sichtbaren und unsichtbaren Grenzen“ - In Zusammenarbeit mit dem vai Vorarlberger Architektur Institut und dem Spielboden Dornbirn.

Dem Volk der Unerwünschten gehören weltweit rund 17 Millionen Menschen an: Vertriebene, Flüchtlinge und Migranten leben am Rande der Nationalstaaten. "Refugistan" liegt in der Rangliste der bevölkerungsstärksten Länder auf Platz 60. Hier leben die, die keiner will, unter der organisatorischen Aufsicht der Verwaltungskrake UNHCR und mit Unterstützung der großen NGOs. Gemeinsam wachen sie darüber, dass die Lebensbedingungen in den Camps bei aller Absurdität zumutbar bleiben. Der Film bietet einen erschütternden Einblick in das Leben der Insassen von Flüchtlingscamps, von Tansania über Griechenland bis nach Jordanien.

Eine ernüchternde Reise in eine Parallelwelt, in der zwar keiner gefangen, aber auch keiner wirklich frei ist. In der Theorie sind Flüchtlingslager eine provisorische Auffanglösung - aber in der Praxis verbringt ein Flüchtling durchschnittlich 17 Jahre seines Lebens dort.

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