2. Januar 2019 - 4:26 / Ausstellung 
30. Januar 2019 10. Juni 2019

Louisa Clement beschäftigt sich in Fotografien, Videos, Wandarbeiten, Skulpturen und neuen VR-Arbeiten (VR für Virtual Reality) mit dem Gefühl einer Irritation in Zeiten politischer und gesellschaftlicher Unsicherheit. Ausgangspunkt für die 1987 in Bonn geborene Künstlerin ist der Mensch in einem digitalen Zeitalter, in dem auch die Integrität des Körpers durch vehemente Eingriffe der Medizin und Technik zunehmend in Frage gestellt wird.

Mit ihrer jüngsten Arbeit "Aporias" (2019) überträgt Louisa Clement ihre fotografische Arbeit in den virtuellen Raum. Mithilfe von VR-Geräten schließen sich die Betrachter einer Gruppe von drei künstlichen digitalen Körpern an, die wie gesichtslose Mannequins anmuten, und können in Interaktion mit diesen treten. Als ein Beitrag zum aktuellen Diskurs über künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen wirft die Künstlerin mit "Aporias" Fragen zum Potenzial von Computerprogrammierung und den Grenzen menschlicher Fähigkeiten auf.

Louisa Clement studierte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe und der Kunstakademie Düsseldorf. Es ist die erste groß angelegte museale Einzelausstellung der Künstlerin, sie wird von einem umfangreichen Katalog begleitet.


Louisa Clement: Remote Control
30. Januar bis 10. Juni 2019
Eröffnung: 29. Januar 19, 18.30 Uhr

Sprengel Museum Hannover
Kurt-Schwitters-Platz
D - 30169 Hannover

T: 0049 (0)511 168438-75
F: 0049 (0)511 168450-93
E: Sprengel-Museum@Hannover-Stadt.de
W: http://www.sprengel-museum.de/

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Louisa Clement: Avatar 12, 2016. Inkjetprint, 115 x 86 cm; © Louisa Clement
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Louisa Clement: Head 15, 2014. Inkjetprint, 37 x 26 cm; © Louisa Clement
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Louisa Clement: not lost in you 11, 2017. Video auf 55 Zoll-Bildschirm (Still); © Louisa Clement