29. April 2009 - 2:31 / Archiv / Skulptur 

Wie kommt man hinter die Geheimnisse der Wirklichkeit? Und welche Rolle spielt dabei die Vertrautheit mit ihren freiliegenden Oberflächen? Vom 2. April bis 3. Mai 2009 geht der Schweizer Künstler Yves Mettler im Kunstraum BAWAG Contemporary in der Wiener Barnabitengasse diesen Fragen nach. Die Ausstellungseröffnung findet am am Mittwoch, den 1. April um 19 Uhr statt.

Mettler erinnert sich an längst vergangene Lebensumstände mit Hilfe von Kartonskulpturen, effektvoll konstruierten babylonischen Türmen. Unbeirrt und beharrlich baut er an seinen kargen Sets und erweitert die Inszenierung durch Sprache. So spricht er manchmal mit Fledermäusen. Die sind, wie auch der Künstler, mit einer sensorischen Wahrnehmungsgabe ausgestattet und gehören damit zu jenen usual suspects, die räumlichen Problembereichen ausweichen können. Während Yves Mettler die Lage analysiert und sichtbar macht, was an gesellschaftspolitischen fragen zwischen öffentlich und privat so anfällt.

Yves Mettler (geboren 1976 in Morges/ CH, lebt und arbeitet in Berlin) studierte 1996 bis 2002 an der Ecole Supérieure d"Arts Visuels in Genf und 1999 bis 2001 an der Akademie der Bildenden Kunst in Wien (Prof. Peter Kogler). Seit 2002 Mitbegründer und Mitherausgeber der Zeitschrift Circuit, Times, Chicago usw.


Yves Mettler - Aspanggründig
2. April bis 3. Mai 2009

BAWAG Contemporary
Barnabitengasse 11-13
A 1060 Wien

Öffungszeiten:
täglich 14 - 20 Uhr



  •  2. April 2009 3. Mai 2009 /
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