Alexander von Hum­boldt, die Fo­to­gra­fie und sein Erbe

2019 wird der 250. Ge­burt­s­tag von Alex­an­der von Hum­boldt be­gan­gen. Hum­boldt, der weit Gereiste und gut Ver­net­zte, saß nicht nur in der Kommission, die 1839 für die weltweite Veröf­fentlichung eines er­sten fotogra­fischen Ver­fahrens stimmte. Ihm wur­den in der Folge auch fotografische Al­ben geschenkt, kost­bare Unikate. Dazu zählt ein Al­bum von 1844, das der Erfin­d­er der Fo­to­gra­fie auf Pa­pi­er, W. H. F. Tal­bot, Humboldt wid­mete – eines der er­sten Fo­to­büch­er über­haupt.

Von Paul de Rosti er­hielt Hum­boldt 1858 ein groß­for­matiges Al­bum mit Auf­nah­men aus Mexiko und Venezuela in Re­mi­n­iszenz an seine Sü­dameri­ka-Reisen. Ihre Ent­ste­hungs­geschichte und ihr Weg in die Samm­lung des Mu­se­um Lud­wig wird rekon­struiert und damit ein Blick weit zurück in die Fo­to­geschichte ge­wor­fen.


Alexan­der von Hum­boldt, die Fo­to­gra­fie und sein Erbe
13. Oktober 2018 bis 27. Januar 2019