Lange war die Schweiz ein Auswanderungsland. Viele flohen vor der Armut, einige suchten das Abenteuer, andere wurden dazu genötigt. Eine neue Ausstellung im Landesmuseum Zürich zeigt die Wege, welche die Menschen in die weite Welt genommen haben.
Mit dem neuen Archäologie-Blog "ausgegraben.at" des Vorarlberger Landesmuseumsvereines gibt es nun für jene, die sich für Archäologie, Kultur und Geschichte in und um Vorarlberg interessieren, laufend neue Beiträge von Fachleuten, die spannende Einblicke in die archäologische Forschungsarbeit und Funde geben, u.a. über den neulichen Fund einer Römerstraße in Hard bei Bregenz.
Vorarlbergs Entwicklung zum „Textilland“ im 19. und 20. Jahrhundert wäre ohne die Impulse aus der Schweiz und ohne die Schweizer Zwischenhändler, die „Fergger“, nur schwer vorstellbar. Und doch weiß man hierzulande nur wenig über die Textilindustrie in der Schweiz. Die im Schweizer Rheintal lebende Schriftstellerin Jolanda Spirig hat sich intensiv damit auseinandergesetzt.
Seit seiner Eröffnung 2018 bieten viele Menschen dem Haus der Geschichte Objekte an, die einen Bezug zum Nationalsozialismus haben. Die Ausstellung zeigt anhand von 14 Schenkungen, welche wichtigen Botschaften diese Dinge in der Gegenwart vermitteln können.
Wie werden Menschen zu Künstlerinnen und Künstlern? Dieser Frage widmet sich die Ausstellung im Ferdinandeum. Mit Blick auf die lange Geschichte der Kunstakademien in Florenz und Düsseldorf spürt sie den Einflussgrößen, Entwicklungen und Wahrnehmungen nach, die den künstlerischen Werdegang über die Jahrhunderte hinweg prägen und geprägt haben.
Die Sonderausstellung "Der junge Hitler. Prägende Jahre eines Diktators. 1889 – 1914" war das bis dato inhaltlich ambitionierteste Projekt im Haus der Geschichte im Museum Niederösterreich in St. Pölten, traf auf ein interessiertes Publikum und erfuhr internationale Medienaufmerksamkeit.
In der Reihe "Schriften zur Stadtkunde" ist dieser Tage – herausgegeben von der Stadt Bregenz und redaktionell begleitet von Stadtarchivar Thomas Klagian – der zweite Band mit dem Titel "Nationalsozialismus erinnern" erschienen.
Seit mehr als 150 Jahren ist Davos ein symbolischer Ort, ein Kristallisationspunkt europäischer Kulturgeschichte und politischer Entwicklungen. Nirgendwo sonst verdichten sich die Hoffnungen und Sehnsüchte, die Ängste und Bedrohungen des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts in vergleichbarer Form.
Ferdinand Hodler ist heute unbestritten der populärste Maler der Schweiz und gilt neben Paul Cézanne, Vincent van Gogh oder Edvard Munch als Schlüsselfigur der modernen Kunst. Was heute kaum noch bekannt ist: Hodlers Weg zum Ruhm führte über Berlin.
Das Museum der Kulturen Basel und das Kunstmuseum Basel erschliessen gemeinsam in zwei Ausstellungen das Thema "Formung der Welt durch den Menschen". Auf die laufende Präsentation "Gelebte Welten" im Museum der Kulturen antwortet das Kunstmuseum Basel nun mit der Ausstellung "Spirituelle Welten".