25. Oktober 2011 - 1:42 / Ausstellung / Malerei 
2. Juli 2011 30. Oktober 2011

Für Schweizer Verhältnisse aussergewöhnlich, wird die Sammlung des Kunstmuseums St.Gallen nicht nur prospektiv erweitert. Erstaunlicherweise durfte gerade die Malerei der Alten Meister in den vergangenen Jahren bedeutenden Zuwachs erfahren. So fanden dank grosszügiger privater Schenkungen neben erlesenen Gemälden des Goldenen Zeitalters in den Niederlanden – Willem Duyster (1599–1653), Jacob Gerritsz. Cuyp (1594–1652) – auch wertvolle Werke italienischer Provenienz – Federico Barocci (1535–1612) oder Gaetano Gandolfi (1734–1802) – Eingang in die Sammlung.

Die Epoche vom Frühbarock bis ins 18. Jahrhundert konnte zu einem eigentlichen Sammlungsschwerpunkt ausgebaut werden, das Kunstmuseum St.Gallen wurde damit zum Geheimtipp für die Freunde der Altmeistermalerei. Und selbst in der Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts durfte das Haus dank privater Mäzene bedeutenden Sammlungszuwachs verzeichnen, so u. a. ein fein beobachtetes Porträt des Baron de Goudry von Léon Bonnat (1833–1922). In einer kleinen, aber feinen Studiopräsentation werden die Neueingänge in ihrem kunsthistorischen Kontext erstmals präsentiert – gewissermassen als sinnliche Begegnung mit alten Bekannten und (hoffentlich) neuen Freunden.

Alte Bekannte und neue Freunde
Aus den Sammlungen des Kunstmuseums St.Gallen
2. Juli bis 30. Oktober 2011

Kunstmuseum St. Gallen
Museumstrasse 32
CH - 9000 St.Gallen

T: 0041 (0)71 24206-71
F: 0041 (0)71 24206-72
E: info@kunstmuseumsg.ch
W: http://www.kunstmuseumsg.ch/

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  •  2. Juli 2011 30. Oktober 2011 /
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Federico Barocci (Urbino 1535?1612): Der heilige Sebastian (Studie), um 1557. Öl auf Papier; Schenkung Annette Bühler 2008
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Jacob Gerritsz. Cuyp (1594?1652: Bildnis eines zehnjährigen Mädchens, 1636. Öl auf Holz; Schenkung der Familie Chappuis-Speiser 2010