2. Juni 2010 - 2:20 / Ausstellung / Skulptur 
6. März 2010 6. Juni 2010

Bevor Katinka Bock mit einer Arbeit beginnt, begibt sie sich auf Spurensuche. In intensiver Recherche setzt sie sich mit der Geschichte der Orte auseinander, für die ihre Skulpturen, Filme und Installationen bestimmt sind. Die raumgreifenden Arbeiten der Künstlerin, die in Paris und Berlin lebt, sind aus natürlichen Materialien wie Ton, Papier, Holz, Metall und Stein.

In ihren eigens für die "Frischzelle" im Kunstmuseum Stuttgart entwickelten Skulpturen bezieht sich die 33-jährige Künstlerin auf die Architektur des musealen Raums und schafft Verbindungen zum künstlerischen Umfeld. Katinka Bock, die 2002 den Marion-Ermer-Preis erhielt, greift in ihren Werken aber auch die Umgebung außerhalb der Museumsräume auf: In Ton gebrannte Reifenspuren weisen auf das stillgelegte Tunnelsystem unter dem Kleinen Schossplatz hin. Ein im Raum gespanntes Drahtseil wird von einem Lavabasaltbrocken gehalten, der aus demselben Steinbruch stammt wie der Basaltfußboden im Foyer des Museums. Als zwölfte Künstlerin in der Ausstellungsreihe junger Kunst wird Katinka Bock die "Frischzelle" im Kunstmuseum einmal mehr auf ungewöhnliche Weise gestalten.

Frischzelle 12: Katinka Bock
6. März bis 6. Juni 2010

Kunstmuseum Stuttgart
Kleiner Schlossplatz 1
D - 70173 Stuttgart

T: 0049 (0)711 216-2188
F: 0049 (0)711 216-7820
E: info@kunstmuseum-stuttgart.de
W: http://www.kunstmuseum-stuttgart.de/

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