Die Autorin wird aus ihrem im Herbst 2022 erschienenen Roman „Der Wagemut der Burgtochter“ lesen und dazwischen viele Informationen zum historischen Hintergrund der Handlung liefern.
Die weltweite Rezeption der Werke Thomas Bernhards und die Zahl der Inszenierungen in vielen Ländern unterstreichen die Wirkung dieses Nachlasses: Einerseits aufgrund der Vollständigkeit und Reichhaltigkeit der Materialien, andererseits durch die literarische, philosophische und politische Dimension des Werks.
Für den 15. Harder Literaturwettbewerb waren Autorinnen und Autoren eingeladen, literarische Prosatexte einzusenden, die versteckte Verbindungen auskundschaften, möglicherweise Liegengebliebenes aufstöbern, (außer)gewöhnliche Kommunikationswege oder innovative Rohrsysteme in den Mittelpunkt stellen. Den Hauptpreis erhält Susanne Tägder.
Für kommenden Samstag, den 25. Juni (18.00 bis 21.30 Uhr), ist in der Artenne Nenzing wiederum eine „Nacht der Literatur & Musik“ angesagt. Diesmal ist der literarische Abend mit dem Thema „Bruchlinien und Fehlstellen“ überschrieben. Eine Überschrift, die den aktuellen Geschehnissen in Politik und Gesellschaft geschuldet ist.
In Kooperation mit dem Franz-Michael-Felder-Archiv präsentiert das Flatz Museum eine neue Veranstaltungsreihe mit dem Titel "vice versa". Dabei werden Gedichte von verschiedensten Lyrikern übersetzt und vorgetragen, auch werden die Künstlerinnen und Künstler im gemeinsamen Gespräch beleuchtet.
Die Literaturwissenschaftlerin und Autorin Nicole Seifert hat mit ihrer aktuellen Publikation „FrauenLiteratur. Abgewertet, vergessen, wiederentdeckt" das Thema der Literaturtage 2022 angestoßen. Darin spricht sie von Literaturbetrieb und Kanon, die lange als geschlechtsneutral und objektiv galten – einzig vom Kriterium der Qualität bestimmt.
In der Reihe "Schriften zur Stadtkunde" ist dieser Tage – herausgegeben von der Stadt Bregenz und redaktionell begleitet von Stadtarchivar Thomas Klagian – der zweite Band mit dem Titel "Nationalsozialismus erinnern" erschienen.
Im Bregenzerwald wird am kommenden Sonntag (27.9., 17.00 Uhr) der Maria Erika Lyrikweg eröffnet. Dieser Weg ist Teil eines Wald- und Wiesenpfades, der die Gemeinden Andelsbuch und Egg miteinander verbindet. Er lädt zu einer Wanderung mit dem Naturschauplatz entsprechend ausgewählten lyrischen Impulsen ein.