Kolumne von Haimo L. Handl (von 2007 bis 2016)

481 - 490 von 492

Kunst ist nicht Kunscht

verfasst von Haimo L. Handl / 29. Juli 2007 - 6:16 / Wort zum Sonntag
logo wort-zum-sonntag
Die art bodensee, heuer zum siebenten Mal organisiert, versammelt vor allem deutsche Galerien, einige aus Österreich und ganz wenige aus dem Bodenseeraum. Sie war so erfolgreich, dass das qualitätsbewusste Programm, wie der Fachbeiratsvorsitzende Prof. Hirn kurz im kleinformatigen Messsekatalog notiert, die Rückw...

Mythig

verfasst von Haimo L. Handl / 22. Juli 2007 - 9:18 / Wort zum Sonntag
logo wort-zum-sonntag
Manchmal taugt Trivialkultur zur Politisierung im positiven Sinn, wenn auch unfreiwillig. Der Streit um die Verfilmung des "Unternehmen Walküre", dem Attentatsversuch einiger Offiziere um Claus Schenk von Stauffenberg und anderen vom 20. Juli 1944, bringt ein heikles und verlogenes Thema wieder in die Schlagzeile...

Die Vatersprache im Mutterland

verfasst von Haimo L. Handl / 15. Juli 2007 - 5:52 / Wort zum Sonntag
logo wort-zum-sonntag
In einer globalisierten Welt muss man polyglott sein, um erfolgreich kommunizieren zu können. Es wird vom intensivierten Konkurrenzkampf gesprochen, vom Politikum der Sprachen und ihrer Stellung in der Welt der Wirtschaft und Politik. Und dann auch der Kultur. Würden gegenwärtige, den Erfolgreichen vernünftig ers...

Das Raumspezifische in der Kunst

verfasst von Haimo L. Handl / 8. Juli 2007 - 9:17 / Wort zum Sonntag
logo wort-zum-sonntag
Kürzlich las ich einen bemerkenswerten Satz: "Überwältigt von einer paradiesischen Natur und besänftigt von diversen Wellness-Behaglichkeiten, lässt sich in der Walliser Bergwelt kaum ernsthaft der Nutzwert der Poesie diskutieren." So leitete ein Autor seine Betrachtungen über das Leukerbadliteraturfestival ein (...

Sommerliteraturveranstaltung

verfasst von Haimo L. Handl / 1. Juli 2007 - 5:29 / Wort zum Sonntag
logo wort-zum-sonntag
Klagenfurt, Hauptstadt des südlichen österreichischen Bundeslandes Kärnten, bekannt durch seine irrationale Fremdenfeindlichkeit und Beharren auf Sprachreinheit, nachdem die völkische nicht durchsetzbar war, veranstaltet seit drei Jahrzehnten die "Tage der deutschsprachigen Literatur", das sogenannte Bachmann-Wet...

Börne, Broder und deutsche Unkultur

verfasst von Haimo L. Handl / 24. Juni 2007 - 7:20 / Wort zum Sonntag
logo wort-zum-sonntag
Nun hat Henryk M. Broder den Ludwig-Börne-Preis 2007 erhalten (Verleihung am Sonntag, 24. Juni, in der Frankfurter Paulskirche), zugelobt vom einzigen Juror, dem Focus-Herausgeber und Konservativen Helmut Markwort. Der jährliche Preis wird seit 1993 verliehen und immer von nur einem Juror jemandem Preiswürdigen z...

Leseabenteuer

verfasst von Haimo L. Handl / 17. Juni 2007 - 9:35 / Wort zum Sonntag
logo wort-zum-sonntag
Am 7. Juni 2007 verstarb dreiundachtzigjährig der britische Poet und Übersetzer Michael Hamburger. Mit neun Jahren, 1933, führte ihn die Emigration von Deutschland nach England, wo er blieb, sich bildete, arbeitete und starb. Zahlreiche gepriesene Übersetzungen aus verschiedenen Sprachen, insbesondere aber aus de...

Kunstwelt

verfasst von Haimo L. Handl / 10. Juni 2007 - 11:25 / Wort zum Sonntag
logo wort-zum-sonntag
Kunst sei Leben, hiess es schon früher einmal, und Kunst ist Leben, beweist die hochdotierte Stellung im wirklichen Leben, dem geschäftigen Geschäftsleben. Kunst ist besonderes Leben, weil besonderes Geschäft und dabei noch ein authentischer, ehrlicher Teil des ordentlichen Lebens: hier gelten rigider als in der ...

Literatur = Droge und Waffe

verfasst von Haimo L. Handl / 3. Juni 2007 - 11:23 / Wort zum Sonntag
logo wort-zum-sonntag
In unseren hochbewaffneten, kriegerischen Zeiten scheint gerade die Literatur nicht offen kriegerisch, obwohl sie oft verletzt, sondern mehrheitlich eher als wärmende Ein- und Umhüllung, wattierender Polster, Ausruhekissen, als unterhaltsames Stimulans und Erholungsdroge zur Entlastung des Alltagsdrucks.

Hahnebüchnerei *

verfasst von Haimo L. Handl / 27. Mai 2007 - 11:44 / Wort zum Sonntag
logo wort-zum-sonntag
*Der Titel »Hahnebüchnerei« bedarf vielleicht der Erörterung. Sie wird, ordentlich zitiert, am Schluss der Kolumne gegeben. Der Salzburger Medienwissenschaftler Stefan Weber wirft dem Wissenschaftsminister vor, in seiner Dissertation nicht ordentlich zitiert zu haben bzw. äussert den begründeten Verdacht d...

Seiten