31. Juli 2020 - 21:52 / Aktuell / Malerei 
9. August 2020

Der "naive" Künstler Otmar Burtscher (1894 – 1966) wurde im Ersten Weltkrieg schwer verwundet und lebte, als Sonderling bespöttelt, am Dorfrand von Altach seine Liebe zur Malerei. Er führte eine – wie er es in seiner eigenwilligen Sprache nannte – "ökonomische" Existenz in Armut und hinterließ ein umfangreiches Oevre. Einige Hauptwerke sind 2020/21 in einer Sonderausstellung im Museum Großes Walsertal in Sonntag zu sehen, woher Burtschers Familie stammte.

Begleitend dazu hat Kurator Willibald Feinig eine Monographie herausgegeben, die das Lebenswerk und die Geschichte dieser besonderen Persönlichkeit zum Inhalt hat. Er stellt Burtscher und das erste Buch über ihn bei der Sonntagsmatinee am 9. August um 11.00 Uhr im Vorarlberg Museum vor. Vor allem aber greifen junge Musiker und Künstler der übernächsten Generation bei der Buchpräsentation auf ihre Art die Botschaft des vermeintlich naiven "Malers und ökon. Architekten" auf.

Kein Stern stört den Andern. Der Maler Otmar Burtscher
Vorstellung der Neuerscheinung mit dem Herausgeber und Kurator der Sonderausstellung in Sonntag, Willibald Feinig, und den jungen Künstlern Tobias Fend, Nikolaus Feinig (Kontrabass) und Simon Vith
So, 09. August, 11.00 – 12.00 Uhr
Anmeldung erforderlich: Reservieren Sie Karten unter +43 (0)5574/46050 bzw. info@vorarlbergmuseum.at, das Sitzplatzangebot ist begrenzt.

Vorarlberg Museum
Kornmarktplatz 1
A - 6900 Bregenz

T: 0043 (0)5574 46050
E: info@vorarlbergmuseum.at
W: http://www.vorarlbergmuseum.at

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  •  9. August 2020 /
Otmar Burtscher, Hl. Caecilia, (c) Vorarlberg Museum, Foto Markus Tretter
Otmar Burtscher, Hl. Caecilia, (c) Vorarlberg Museum, Foto Markus Tretter
'Rosen vor Grau' - Otmar Burtscher ©w.Feinig
'Rosen vor Grau' - Otmar Burtscher ©w.Feinig