Zum vor 80 Jahren befreiten KZ Dachau gehörte ein weitverzweigtes Netz von Außenlagern. Häftlinge wurden unter anderem in der Rüstungsindustrie eingesetzt oder zu medizinischen Versuchen herangezogen. Im Außenlager Lochau, kurz vor Kriegsende in einer alten Brauerei eingerichtet, sollte das Blutstillmittel „Polygal“ hergestellt und an Menschen getestet werden. Bevor es dazu kam, erreichten alliierte Truppen das Lager und befreiten rund 20 Gefangene. Albert Knoll, Historiker und ehemaliger Mitarbeiter der KZ-Gedenkstätte Dachau, berichtet über das System der KZ-Zwangsarbeit und die Rolle medizinischer Experimente.
Albert Knoll: Das KZ-Außenlager Lochau bei Bregenz
Vortrag anlässlich des Internationalen Holocaust-Gedenktags am 27. Jänner
In Zusammenarbeit mit VÖGB-Vorarlberg, Johann-August-Malin-Gesellschaft, Erinnern.at und dem Karl-Renner-Institut Vorarlberg
Fr, 23. Januar 2026, 19.00 – 20.00 Uhr