12. August 2019 - 4:31 / Ausstellung / Sonstige 
30. August 2019 3. November 2019

Mossul, Aleppo, Palmyra, Leptis Magna – diese Städte sind Symbole für das sagenumwobene Weltkulturerbe vergangener Zivilisationen, aber auch für die Zerstörung ihrer Denkmäler durch Fanatismus und Kriege. Mit Hilfe modernster virtueller Rekonstruktionen erweckt die Ausstellung "Von Mossul nach Palmyra" diese legendären und heute zerstörten Stätten zu neuem Leben.

Die Bonner Bundeskunsthalle lädt die Besucher ein, die glorreiche Vergangenheit dieser Orte, die Geschichte ihrer Zerstörung und die Möglichkeit einer Rekonstruktion in spektakulären Animationen zu erleben. Die Reiseroute verläuft vom antiken Ninive, das heute innerhalb von Mossul (Irak) liegt, nach Aleppo (Syrien). Hier haben muslimische Reiche von den Umayyaden bis zu den Osmanen einen großartigen architektonischen Schatz hinterlassen. Weitere Stationen sind Leptis Magna (Libyen), das von den Phöniziern gegründete „afrikanische Rom“, und Palmyra (Syrien), die legendäre griechisch-römische „Perle des Orients“. Die Bundeskunsthalle unterstreicht mit dieser Ausstellung die Bedeutung des Erhalts dieses universellen Erbes der Menschheit.

Von Mossul nach Palmyra
Eine virtuelle Reise durch das Weltkulturerbe
30. August bis 3. November 2019

Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland
Friedrich-Ebert-Allee 4
D - 53113 Bonn

T: 0049 (0)228 9171-0
F: 0049 (0)228 234154
E: info@kah-bonn.de
W: http://www.bundeskunsthalle.de/

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  •  30. August 2019 3. November 2019 /
Zerstörte Moschee in Aleppo, Syrien. April 2017; © ICONEM / DGAM
Zerstörte Moschee in Aleppo, Syrien. April 2017; © ICONEM / DGAM
Virtuelle Reise durch das Theater in Leptis Magna, Libyen; © Ubisoft
Virtuelle Reise durch das Theater in Leptis Magna, Libyen; © Ubisoft
Innenansicht der Kirche Unserer Lieben Frau von der Stunde. Mossul, Irak, Februar 2018; © UNESCO
Innenansicht der Kirche Unserer Lieben Frau von der Stunde. Mossul, Irak, Februar 2018; © UNESCO
Tempel des Baalshamin. Innenansicht der Cella (Hauptraum des Tempels), 2010. Palmyra, Syrien; © Louise Rubeli, IASA – UNIL
Tempel des Baalshamin. Innenansicht der Cella (Hauptraum des Tempels), 2010. Palmyra, Syrien; © Louise Rubeli, IASA – UNIL