27. Juli 2019 - 4:29 / Ausstellung 
18. August 2019 3. November 2019

Als erste Institution in der Schweiz kann die IG Halle die sensationellen Fotografien vom Mars präsentieren, welche die NASA-Sonde Mars Reconnaissance Orbiter ab 2006 zur Erde gesendet hat. Die Ausstellung kombiniert das wissenschaftliche Bildmaterial mit künstlerisch-transformativen Perspektiven. Mit fünf weiteren Beiträgen von Kunstschaffenden erkundet Utopia Garden menschliche Sehnsuchtsorte im Kontext der Entwicklung von Leben auf dem Planeten.

Als erste Institution in der Schweiz kann die IG Halle die sensationellen Fotografien vom Mars präsentieren, welche die NASA-Sonde Mars Reconnaissance Orbiter ab 2006 zur Erde gesendet hat. Die Ausstellung kombiniert das wissenschaftliche Bildmaterial mit künstlerisch-transformativen Perspektiven. Mit fünf weiteren Beiträgen von Kunstschaffenden erkundet Utopia Garden menschliche Sehnsuchtsorte im Kontext der Entwicklung von Leben auf dem Planeten.

Ursprünglich für wissenschaftliche Zwecke und künftige Marsmissionen gedacht, wurde eine Reihe der Marsbilder vom Pressefotografen und Art Director Xavier Barral (1955–2019) als Silbergelatineprints für Ausstellungen realisiert. In bis anhin unerreichtem Detailreichtum öffnen diese Aufnahmen den Blick auf nie gesehene kosmische Formationen, die unsere Vorstellungskraft herausfordern und Assoziationen wecken, als stammten sie aus Künstlerhand. Die Landschaften verweisen auf unsere Geschichte, auf die Entstehung der Erde und konfrontieren uns gleichzeitig mit dem Unbekannten und mit einer utopischen Zukunft.

Mit den kargen, scheinbar völlig leblosen Landschaften in Schwarzweiss kontrastieren Denise Koblers Farbfotografien von Gärten und Parks in verschiedenen europäischen Ländern. Der vom Menschen gestaltete Garten spiegelt als Sehnsuchtsort Vorstellungen vom Paradies und von ewiger Fülle. In üppiger digitaler Künstlichkeit beschwört Maya von Moos in ihren Videos den Lebenszyklus herauf.

Der Fotograf Thomas Flechtner führt Experimente mit Pflanzenkeimen durch, um diese dann als Landschaften zu inszenieren, wenn sie üppig spriessen und sich über die künstlichen Oberflächen ausbreiten.

Zwischen Vergehen und Entstehen bewegen sich Doris von Stokars «Lichtzeichnungen» von organischen Strukturen in Graphitstaub. Franziska Rutishauser hingegen befasst sich mit den Spuren, die der Mensch auf dem Planeten hinterlässt, aber auch mit der menschlichen Wahrnehmung, die ähnlich den Weiten des Alls ein grösstenteils unbekanntes und unerforschtes Gebiet ist.

Utopia Garden – Sehnsuchtsorte
18. August bis 3. November 2019
Vernissage: So 18. August 19, 11.30 Uhr

Kunst(Zeug)Haus
Schönbodenstrasse 1
CH - 8640 Rapperswil

T: 0041 (0)55220 2080
W: http://www.kunstzeughaus.ch/

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  •   18. August 2019 3. November 2019 /
© Denise Kobler «Hanbury», 2014, Fotografie, 106 × 160 cm
© Denise Kobler «Hanbury», 2014, Fotografie, 106 × 160 cm
© Doris von Stokar «in between», 2018, Aquarell und Grafit auf Papier, 59 × 83 cm
© Doris von Stokar «in between», 2018, Aquarell und Grafit auf Papier, 59 × 83 cm
© Maya Lalive, «Unknown Landscapes XXII», 2016, Fotografie, 83 × 125 cm
© Maya Lalive, «Unknown Landscapes XXII», 2016, Fotografie, 83 × 125 cm
 © Thomas Flechtner und Pro Litteris «NEWS», 2010, C-Print, 46 × 34 cm
© Thomas Flechtner und Pro Litteris «NEWS», 2010, C-Print, 46 × 34 cm