Mit den "Dialogues for Tomorrow – Dialoge für Morgen" startet die Universität für angewandte Kunst Wien ab sofort eine Reihe von Zwiegesprächen im Online-Videoformat. Diese Gesprächsreihe konzentriert sich bewusst auf die Gestaltung der Zukunft und ihrer Herausforderungen, weil wir für die Gestaltung der Gegenwart Orientierungspunkte – Leuchtfeuer – in Form von Visionen brauchen, - und thematisiert nicht in erster Linie die aktuellen Probleme der Gegenwart und deren Bewältigung. Die Notwendigkeit zum Neu-Denken zentraler gesellschaftlicher Sektoren wird gerade in Zeiten von Umbrüchen und Krisen - wie Technologische Revolution, Klimakrise, Migrationskrise oder auch die aktuelle Pandemie - offensichtlich und sichtbar.

"In der Gesprächsreihe laden wir KünstlerInnen und WissenschafterInnen ein, ihre jeweilige Sicht auf das Morgen zu skizzieren. In Zeiten von Umbrüchen und Krisen tritt die Notwendigkeit einer kritischen Reflexion der aktuellen gesellschaftlichen Verhältnisse besonders gut sichtbar zutage. Sie bildet das Fundament für Neuerungen und Transformationsprozesse. Von dieser Reflexion ausgehend führen wir einen Diskurs über die Zukunft von Bildung und Wissenschaft, von Kunst, Design und Architektur und von Arbeit und Politik", erläutert Rektor Gerald Bast Motiv und Motivation der "Dialogues for Tomorrow- Dialoge für Morgen".

Die "Dialogues for Tomorrow – Dialoge für Morgen" finden wöchentlich als öffentliche Online-Dialoge im Vorfeld des Angewandte Festivals 2020 stattfinden. In den darauffolgenden Wochen folgen "Dialogues für Tomorrow" mit Wolf D. Prix, Renée Schröder, Manfred Nowak, um nur einige zu nennen. Die öffentlichen Online-Gespräche verstehen sich als Vorprogramm des Angewandte Festivals, welches heuer vom 23. bis 26. Juni 2020 stattfinden wird. Verlegt in den virtuellen wie auch in den öffentlichen Raum sucht es alternative Präsentations- und Diskussionsformen und geht mit großer Neugierde, kritischem Respekt und gesunder Skepsis dieses Experiment für Kunstschaffende und Besucher*innen ein. Eine Besonderheit des Festivals - das kollaborativ erarbeitet Programm - wird auch im heurigen Jahr beibehalten.

Im Vorfeld geht es in den "Dialogues for Tomorrow – Dialoge für Morgen" darum, die Herausforderungen der Zukunft von Bildung und Wissenschaft, von Kunst und Design sowie der Architektur als auch die von Arbeit und Politik zu erörtern: Wie wird sich beispielsweise das System Kunst und die Arbeit der maßgebenden AkteurInnen verändern, wenn Kunstschaffende, Galerien, Museen und SammlerInnen langfristig in existenzielle Schwierigkeiten zu geraten drohen? Ziel ist es, anhand eines Gesprächs über das Morgen Ideen für heute zu entwickeln und nicht umgekehrt.

Die Gespräche werden zeitlich auf 30 Minuten begrenzt, live auf auf » www.angewandtefestival.at gestreamt und sind auch auf Facebook, Youtube und auf der klassischen Angewandte-Website zu verfolgen.

Universität für angewandte Kunst Wien
Oskar-Kokoschka-Platz 2
A - 1010 Wien

W: dieangewandte.at

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