Thomas Hirschhorn – My Atlas

Das Bündner Kunstmuseum präsentiert mit "My Atlas" eine Ausstellung des Schweizer Künstlers Thomas Hirschhorn. Sie gibt einen Überblick über sein Schaffen von den 1980er-Jahren bis heute. Im Zentrum der Ausstellung steht das gleichnamige Werk, das einen tiefgehenden Einblick in die Vielschichtigkeit seines Schaffens ermöglicht.

Das Werk „My Atlas” (2025) ist eine persönliche Interpretation des Konzepts eines Atlas, inspiriert von Aby Warburgs „Mnemosyne Atlas”. Es dient als verbindendes Element zwischen den verschiedenen Werken des Künstlers von Anfang der 1980er-Jahre bis heute und zeigt ihre vielfältigen Zusammenhänge sowie ihre künstlerische, soziale und politische Relevanz. Die Ausstellung bietet einen tieferen Einblick in die Komplexität von Hirschhorns Schaffen.

Thomas Hirschhorn, 1957 in Bern geboren, wuchs in Davos auf, besuchte die Hochschule für Gestaltung und Kunst in Zürich und gewann ab Mitte der 1990er-Jahre internationale Anerkennung für seine Installationen. Seit 1983 lebt und arbeitet er in Paris. Sein Werk wurde u. a. in zahlreichen Museen, Galerien und Ausstellungen gezeigt, zuletzt u. a.: Venedig Biennale (1999 und 2015). Documenta 11 (2002), São Paulo Biennale (2006), Carnegie International, Pittsburgh (2008), Schweizer Pavillon, Venedig Biennale (2011), La Triennale, Palais de Tokyo, Paris (2012), Shanghai Biennale (2012) und Manifesta 10, St. Petersburg (2014).

Thomas Hirschhorn. My Atlas
bis 06.12.2026
Kuratiert von Stephan Kunz