30. Juni 2020 - 8:58 / Aktuell 
9. Juli 2020

Jeder kennt Orte wie diese leerstehenden Cafés: sie fügen sich unscheinbar ins Stadtbild ein und man hat nie mit ihnen zu tun. Man geht an einem davon vorbei, wenn man vom Einkaufen nach Hause kommt und dann schaltet man den Fernseher ein und sieht einen Bericht über genau dieses leerstehende Café, über genau diesen Ort. Es wird berichtet, dass dieser Ort einmal ein blutiger Tatort war. Oder ist er es noch immer?

In Infantizid, Femizid, Suizid spielen die beiden jungen Vorarlberger Autoren Felix Kalaivanan und Amos Postner geschickt mit verschiedenen Blickwinkeln auf den Tatort eines Verbrechens.

Der mediale Blick auf das Verbrechen trifft auf die persönlichen Geschichten jener Menschen, die im Bezug zum Tatort stehen. Das Gefühl verfestigt sich, dass der Ort des Verbrechens noch lange nach der Tat ein Tat-Ort bleibt.

"Infantizid, Femizid, Suizid" von Felix Kalaivanan und Amos Postner
Künstlerische Leitung: Stephan Kasimir
Mit: Sabine Lorenz, Wini Gropper, Simon Alois Huber, Johannes Rhomberg;
Premiere: Donnerstag, 9. Juli 2020 | 20 Uhr
Vorstellungen: 10. und 11. Juli, jeweils 20 Uhr

Theater Kosmos Bregenz
Mariahilfstrasse 29
A - 6900 Bregenz

W: http://www.theaterkosmos.at/

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