15. Februar 2010 - 2:28 / Ausstellung / Malerei 
19. November 2009 21. Februar 2010

Mit der Austellung von Rita Ernst (*1956 in Windisch, lebt in Zürich) widmet sich das Haus Konstruktiv einer Künstlerin, die den Objektivismus strenger Konkretion und die Freiheit individueller Konzeption spannungsreich miteinander verbindet: Ihre Gemälde, denen seriell angelegte Vorstudien vorausgehen, basieren seit Ende der 1990er Jahre auf Grundrissen arabischer und normannischer Sakralarchitektur auf Sizilien.

Seit 2007 findet dieses "Progetto Sicilano" eine Weiterführung in der Auseinandersetzung mit altsizilianischer Bodenkeramik, mit islamischer Architektur und Ornamentik aus Tunesien sowie zuletzt sogar in der Beschäftigung mit Grundrissen von Mies van der Rohe. Abgeleitet von Baudenkmälern entstehen so Kompositionen, die auf faszinierende Weise Systematik und geometrische Rasterung mit einem irritierenden Quantum an Zufall und Irregularität verspannen. Die Werke von Rita Ernst erinnern an die Idee einer universellen Sprache der Geometrie, auf der alle weltlichen und geistigen Erscheinungen beruhen.


Visionäre Sammlung, Vol. 11: Rita Ernst
19. November 2009 bis 21. Februar 2010

Haus Konstruktiv
Selnaustrasse 25
CH - 8001 Zürich

T: 0041 (0)44 21770-80
F: 0041 (0)44 21770-90
E: info@hauskonstruktiv.ch
W: http://www.hauskonstruktiv.ch/

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  •  19. November 2009 21. Februar 2010 /
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Strukturelle Ordnung B, Castello, 2008. Acryl auf Leinwand, 140 x 140 cm. Courtesy: Galerie Schlégl, Zürich; Foto: Antonio Galofaro
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Progetto Siciliano, Castello di Augusta 1, 2004. Acryl auf Leinwand, 70 x 70 cm. Courtesy: Galerie Schlégl, Zürich; Foto: Antonio Galofaro
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Progetto Siciliano, Castello di Favara, 2004. Acryl auf Leinwand, 70 x 70 cm. Courtesy: Galerie Schlégl, Zürich; Foto: Antonio Galofaro
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Strukturelle Ordnung H1, 2007. Acryl auf Leinwand, 160 x 160 cm. Courtesy by the artist; Foto: Flurin Bertschinger