Fürsorge und Pflege bilden die Grundlage menschlichen Zusammenlebens. Die Ausstellung in der Albertina widmet sich den existenziellen Bereichen der Care-Arbeit. Künstlerinnen entwerfen mit Objekten eine aktuelle Zeichensprache für die Küche.
Sie machen Sorgearbeit, die oft unsichtbar ist und unter prekären Arbeitsverhältnissen verrichtet wird, sichtbar. Sie thematisieren Mutterschaft im Kontext des Kunstbetriebs. Berührende Fotografien zur Altenpflege zeigen einen generationsübergreifenden Zusammenhalt.
Die Ausstellung veranschaulicht den künstlerischen Wandel von der Feministischen Avantgarde der 1970er Jahre zu zeitgenössischen Positionen. Die von Gründungsdirektorin Gabriele Schor kuratierte Ausstellung der Sammlung Verbund will zur Wertschätzung der mehrheitlich von Frauen verrichteten Care-Arbeit beitragen.
Zu sehen sind Werke von Renate Bertlmann, Elizabeth Catlett, Hannah Cooke, Sandra Eleta, VALIE EXPORT, Sophie Gogl, Aneta Grzeszykowska, Marlene Haring, Lena Henke, Natalia Iguiñiz Boggio, Birgit Jürgenssen, Kirsten Justesen, Mierle Laderman Ukeles, Christine Lederer, Karin Mack, Małgorzata Markiewicz, Kelly O’Brien, Frida Orupabo, Letícia Parente, Margot Pilz, Maria Pinińska-Bereś, Margaret Raspé, Laura Ribero, Martha Rosler, Hansel Sato, Anna Schölß, See Red Women’s Workshop, Mary Sibande, Lorna Simpson, Annegret Soltau, Rosemarie Trockel, Nicole Wermers und Akihito Yoshida.
Care Matters
Eine Ausstellung der Sammlung Verbund, Wien
12.03.–28.06.2026