1. Oktober 2020 - 0:26 / Ausstellung / Sammlung 
2. Oktober 2020 21. Februar 2021

Unter dem Titel "My Generation - Die Sammlung Jablonka" zeigt die Albertina eine der profiliertesten Sammlungen zur amerikanischen und deutschen Kunst der 1980er-Jahre. Sie umfasst Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern, mit denen Rafael Jablonka jahrelang gearbeitet, deren Werke er gezeigt und gesammelt hat.

Dabei war es über Jahrzehnte sein Grundsatz, immer mehrere Werke aus verschiedenen Schaffensphasen zu erwerben. Erstmals in der Albertina gibt der 1952 geborene Kunsthändler, Galerist und Kurator Einblick in die Sammlung – mit dem Fokus auf seine eigene Generation.

Unter dem Titel "My Generation - Die Sammlung Jablonka" zeigt die Albertina eine der profiliertesten Sammlungen zur amerikanischen und deutschen Kunst der 1980er-Jahre. Sie umfasst Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern, mit denen Rafael Jablonka jahrelang gearbeitet, deren Werke er gezeigt und gesammelt hat. Dabei war es über Jahrzehnte sein Grundsatz, immer mehrere Werke aus verschiedenen Schaffensphasen zu erwerben. Erstmals in der Albertina gibt der 1952 geborene Kunsthändler, Galerist und Kurator Einblick in die Sammlung – mit dem Fokus auf seine eigene Generation.

Nachdem Rafael Jablonka 2017 seine in Köln ansässige Galerie endgültig geschlossen hatte, erhielt die Albertina 2019 die bedeutende Kollektion. In Form von Künstlerräumen gibt die Schau einen repräsentativen Einblick in das jeweilige Œuvre, rund 110 Werke sind auf zwei Ausstellungsebenen zu sehen: Gemälde, Skulpturen, Installationen, Videos und Arbeiten auf Papier lassen die gesamte mediale und thematische Vielfalt der Sammlung Jablonka erleben.

Man muss nun nicht mehr nach Los Angeles oder New York pilgern, um Mike Kelleys Visionen und Installationen der geheimnisumwobenen Stadt Kandor oder seine erschütternden, zu Monstern verknoteten Bündel aus Plüsch- und Stofftieren sehen zu können. Auch die FallenObjekte von Andreas Slominski zählen zum Spannendsten, das die Kunst unserer Zeit hervorgebracht hat. Eric Fischl konfrontiert uns mit seinen Gemälden mit den Ängsten und Zwängen, mit der dunklen Seite der menschlichen Existenz. Die von Sherrie Levine ironisch Buddha genannte hochglanzpolierte Bronze nach Marcel Duchamps legendärer Fontaine ist eine Warnung vor der kommerziellen Verdinglichung ikonischer Kunstwerke.

Vertretene KünstlerInnen: Miquel Barceló, Ross Bleckner, Francesco Clemente, Richard Deacon, Eric Fischl, Damien Hirst, Roni Horn, Mike Kelley, Sherrie Levine, Cady Noland, Thomas Schütte, Andreas Slominski, Philip Taaffe, Terry Winters

My Generation
Die Sammlung Jablonka
2. Oktober 2020 bis 21. Februar 2021

Albertina
Albertinaplatz 1
A - 1010 Wien

W: http://www.albertina.at/

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  •  2. Oktober 2020 21. Februar 2021 /
Francesco Clemente, "Kreuz des Südens", Öl auf Leinwand Albertina, Wien – The Jablonka Collection © Francesco Clemente
Francesco Clemente, "Kreuz des Südens", Öl auf Leinwand Albertina, Wien – The Jablonka Collection © Francesco Clemente
Andreas Slominski, "Ohne Titel (Fahrrad)", Fahrrad, Plastiksäcke Albertina, Wien – The Jablonka Collection © Andreas Slominski
Andreas Slominski, "Ohne Titel (Fahrrad)", Fahrrad, Plastiksäcke Albertina, Wien – The Jablonka Collection © Andreas Slominski
Sherrie Levine, "Fountain (Buddha)", 1996  Albertina, Wien – The Jablonka Collection © Sherrie Levine
Sherrie Levine, "Fountain (Buddha)", 1996 Albertina, Wien – The Jablonka Collection © Sherrie Levine